01 – Understanding Data Collection: What’s Tracked and Why It Matters

Introduction: The Hidden World of Data Collection

Every time you shop online, scroll social media, or use apps, you leave behind a trail of data. But what’s being collected, and why does it matter? In this post, we’ll break down the basics of data collection, why companies track you, and how ethical design can help make these processes more transparent.

What Data Is Being Collected?

The types of information collected about you often fall into two main categories:

  1. Personal Information:
    • Data you actively provide, like your name, email, or payment details.
    • Example: Signing up for a streaming service.
  2. Behavioral Data:
    • Your browsing habits, app usage, and even geolocation.
    • Example: An online store tracking your clicks to recommend products.

How Is Your Data Collected?

Cookies:

  • First-party cookies personalize experiences (e.g., saving your cart).
  • Third-party cookies track you across sites for advertising.

Device Fingerprinting:

  • Websites identify your device through unique configurations like screen resolution or browser settings.

Social Media Plugins:

  • Share buttons on websites let platforms like Facebook track your activity.

Why Do Companies Collect This Data?

While companies use data for personalization, advertising, and product development, this raises ethical concerns:

  • Lack of Transparency: Most users don’t understand what’s collected or how.
  • Security Risks: Data breaches can expose sensitive information.
  • Informed Consent: Legal jargon in terms of service often obscures what users are agreeing to.

How can ethical design make data collection more transparent and user-friendly?

For designers, creating transparent and user-friendly interfaces is critical to addressing privacy concerns. Ethical design not only builds trust but also aligns with global privacy laws like GDPR and CCPA.

Challenges and Motivation

Challenges:

  • Understanding complex data flows between companies.
  • Educating users who lack technical knowledge.
  • Encouraging companies to adopt ethical practices.

Motivation: My frustrations with unclear privacy settings inspire me to design solutions that prioritize user control and clarity.

Next steps could include:

  • Prototyping solutions for clearer data collection practices.
  • Analyzing current privacy tools and consent mechanisms.
  • Conducting user interviews to understand behaviors and perceptions.

In the next post, I will dive deeper into what a Digital Footprint is.

Cheers!

01: Animation, Daten und Storytelling. Wohin geht die Reise?

Vorwort

Eigentlich scheint die Masterarbeit noch in weiter Ferne, dennoch sind diese Zeilen (und neun weitere Blogposts) wohl unvermeidbar. Denn gerade für mich, als Quereinsteiger, gestaltet sich die genaue Themenfindung, so früh in einem neuen Studium, als sehr schwer. Deshalb habe ich mich dazu entschieden diese Blogposts zu nutzen, um zu probieren, um zu basteln, um zu downloaden und vielleicht auch um zu verzweifeln. Um Dinge zu machen, die ich sonst wahrscheinlich bis ins vierte Semester aufgeschoben hätte, weil ich ein chronischer Prokrastinierer bin. Keine dicken Wälzer, keine ewige Theorie: Ich will ins Tun kommen, und irgendwie bin ich auf diese Entscheidung stolz.

Thema

„Irgendwas mit Medien“, wollte ich damals vor vier Jahren studieren… „irgendwas mit Daten“, wäre derzeit wohl der passendste Titel für meine Masterarbeit – ein Kreis, von dem ich selbst nicht wusste, dass er sich so schließen würde. Im Grunde ist meine Auslegung aber klar: ich möchte weiterhin journalistisch arbeiten, ich möchte Stories bauen, die ins Auge springen und Leute mit meinen Geschichten fesseln. Dafür braucht es Animationen, Grafiken und Interaktivität. Meine drei ursprünglichen Themen waren daher mich näher mit Animationen für Erklärvideos auseinanderzusetzen, hinter verschiedene Tools zur Datenvisualisierung zu klemmen, oder Scrollytelling genauer unter die Lupe zu nehmen. In den Gesprächen mit Roman ist mir aber klar geworden, dass man diese Themen auch vermengen kann.

Derzeitiger Stand und damit auch Startschuss für die kommenden „Ausprobier“-Blogposts ist die Idee Animation mit Datenvisualiserungen zu verbinden, um etwa sich aufbauende Grafiken oder interaktive Karten zu bauen, die den Lesefluss erleichtern und komplexe Themen leicht aufbereiten.

Vorgehensweise

Die nächsten neun Blogposts sollen also davon handeln auf verschiedenste Arten die besten Datenvisualisierungen der Welt hinzuzaubern (oder es zumindest zu versuchen). Dazu würde ich drei verschiedene Herangehensweisen ausprobieren.

Plug and Play Lösungen

Bereits jetzt gibt es diverse Online-Tools die Top-Ergebnisse ohne Design- oder Codingkenntnisse versprechen. Als ersten Schritt erachte ich es für sinnvoll diese auszuprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was einfach und kostengünstig machbar ist und vor allem auch ein Problembewusstsein dafür zu entwickeln was nicht geht und wo der Kreativität bei solchen Programmen ein Ende gesetzt wird.

Design Lösungen

Im zweiten Schritt möchte ich mich an zwei Programme wagen: After Effects und Blender. Ziel ist es durch die Standardfunktionen (oder im Falle von Blender auch Plugins) zu versuchen jene Probleme die bei Online-Tools auftauchen zu beseitigen und selbst Visualisierungen von Grund auf zu bauen. Die Wahl der beiden Programme liegt rein am Curriculum, da beide Programme sowieso in diversen Kursen gelehrt werden und es zeittechnisch schwierig werden könnte weitere Applikationen für mich zu entdecken.

Coding Lösungen

Im letzten Schritt möchte ich mich genauer mit Coding zur Datenvisualisierung auseinandersetzen. Meine Präferenz dahingehend wäre R, jedoch beginnt bald die Lehrveranstaltung Designing with Code und zum Zwecke der Einfachheit werde ich mich vermutlich an die dort verwendete Software anpassen um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und auch zeittechnisch nicht zu sehr auszuarten.

Fazit

Alles in allem werden auf diesem Blog in Zukunft also viele Erkenntnisse und Enttäuschungen im Umgang mit allen wichtigen Programmen rund um Datenvisualiserungen geteilt werden. Über Ideen, falls jemand schon genauer mit etwas gearbeitet hat, freue ich mich natürlich sehr!

Timing und Rhythmus: Der unsichtbare Taktgeber

Blogpost 3
Research-Thema: „Ästhetische und narrative Mechanismen in Animation: Morphing, Übertreibungen, Transitions und Co.“


Timing und Rhythmus: Der unsichtbare Taktgeber

Juhu, die Basics sind geklärt: Los geht’s mit dem Teil, für den wir alle hier sind! 

„Das Timing ist off, das bewegt sich irgendwie nicht richtig, irgendwas stimmt da nicht“

Woran kann es liegen und was sollte man wissen bevor man loslegt?

Timing und Spacing: Man könnte Timing und Spacing  als die absoluten Basics der Animation bezeichnen. Timing beschreibt die Geschwindigkeit, mit der sich etwas bewegt. Spacing ist die Verteilung eben dieser Bewegung im Raum – also wann man an welcher Stelle des Bewegungsablaufes ist. Das klingt abstrakt, aber mit Bildern wird es relativ klar:

Abb 1: timing, spacing and easing
Quelle: YouTube – Animate with Dermot, (https://www.youtube.com/watch?v=EKZJszs3Izk)
Abb 2: Timing vs. Spacing
Quelle: https://animost.com/tutorials/timing-and-spacing-principle/

Grundsätzlich könnte man also sagen es geht um das Easy-ease Prinzip.

Das Timing ist also, wann der Ball auftrifft, das Spacing ist wann er sich „wo“ befindet – wie in der Abbildung erkenntlich befindet er sich relativ lange am Höhepunkt des Bogens, was für die physikalisch richtige Wahrnehmung eines Sprunges sorgt. (Vgl. Animost o.D.)

Es gilt die zu zeigende Emotion und die physikalischen Eigenschaften (Größe, Gewicht, Material) zu beachten, beispielsweise ist die Geschwindigkeit einer Bewegung (etwa das Heben eines Objekts) entscheidend, um Gewicht oder Emotionen darzustellen. Ein schwerer Ball benötigt mehr Zeit, um sich zu bewegen, im Vergleich zu einem leichten Ball. Das Timing ist auch ausschlaggebend darin, ob ein Charakter entspannt oder angespannt ist.

Das Timing kann außerdem Dynamik oder Ruhe erzeugen. Das klingt nach jede Menge Try-and-Error, aber es gibt meist eine ganz simple Lösung: Wirf einen Blick in die Welt um dich. Wie lange dauert es, eine Zeile zu tippen, nach deinem Handy zu greifen oder den Kühlschrank zu öffnen. Oft hilft es auch, eine Bewegung oder einen Bewegungsablauf zu filmen (in 24fps) und daraus das Timing abzulesen: Bei welchem Frame befinden sich die Schlüssel-Positionen, was passiert dazwischen? (Vgl. Animost o.D.)

Die Abstände zwischen den Frames, die die Position eines Objekts bestimmen sind das Spacing. Verschiedene Muster wie Ease In, Ease Out und Linear Spacing erzeugen unterschiedliche Bewegungsarten. Linear Spacing erzeugt gleichmäßige Geschwindigkeit, während Ease In oder Ease Out Bewegungen beschleunigen oder verlangsamen. Diese Techniken simulieren realistische Bewegung und steigern die visuelle Attraktivität. (Vgl. Animost o.D.)

Ein nettes Beispiel zwischendurch: https://www.instagram.com/p/DAtf7__POHK/

Durch die Kombination von Timing und Spacing können komplexe Bewegungsmuster entstehen. Wie nutzt man das nun in AfterEffects und Co? Stichwort: Graph-Editor.  Dieses Tool ermöglicht es, die Bewegung präzise Anzupassen. Begriffe wie Speedgraph und Co. lösen vielleicht Verbindungen zum Mathematik-Unterricht aus – da liegt man garnicht mal so falsch. Bevor man aber das Schulbuch von damals rauskramt: Es gibt jede Menge Resourchen online, die das Thema schnell, einfach und aus einer Animations-Perspektive aufrollen. Beispielsweise: 

Um eine gute, klare und „coole“ Animation zu erstellen, sollte man ein Gefühl für Timing und Spacing entwickeln. Dafür gilt es die Animationsprinzipien Squash and Stretch, Anticipation, Staging, Exaggeration und Follow-through und Overlapping Action zu beherrschen! (Vgl. Animost o.D.)

Es gilt noch drei weitere Begriffe zu erklären, bevor man sich Profi nennen kann. Timing, Pacing und Rhythmus. Die Basis dieser Begriffe liegt im Filmschnitt, aber wie auch dort gibt es diese Begrifflichkeit und vor allem deren Wirkung auch in Animationen und Motion Graphics .


Timing
Timing im Zusammengang mit Timing und Spacing, ist die Geschwindigkeit mit der sich ein Objekt bewegt. Timing in Hinblick auf Filmschnitt beschreibt die Länge einer Szene oder Animationseinheit und deren Anfangs- und Endpunkt – ähnlich und fast gleich. Es beeinflusst direkt, wie Bewegungen wahrgenommen werden und welche Emotionen sie auslösen. In Animation und Motion Graphics sorgt korrektes Timing dafür, dass Bewegungen natürlich wirken oder gezielt übertrieben erscheinen (z. B. squash and stretch). Ein unpassendes Timing kann die Wirkung zerstören (vgl. Sokolov 2024).

Pacing
Pacing ist das Tempo innerhalb einer Sequenz oder zwischen Sequenzen. Es beeinflusst die Gesamtwahrnehmung der Animation. Während in Filmen langsames Pacing Spannung erzeugt, vermittelt es in Motion Graphics Seriosität. Schnelles Pacing kann Energie und Dynamik vermitteln (vgl. Sokolov 2024).

Rhythmus
Rhythmus ist die Kombination aus Timing und Pacing. In Animation entsteht er durch Bewegungswiederholungen und Muster. In Motion Graphics prägt Rhythmus oft die Synchronität mit Musik oder Sprache und erhöht die narrative Kohärenz (vgl. Sokolov 2024).

Bezug zu Animation

Animation nutzt Timing für präzise Bewegungen und Charakterdarstellungen. Pacing bestimmt das Erzähltempo, wie in Action-Sequenzen oder langsamen emotionalen Momenten. Rhythmus verstärkt visuelle Harmonien durch Wiederholungen oder Variationen.

Bezug zu Motion Graphics

Timing und Pacing steuern, wie Informationen wahrgenommen werden. Rhythmus synchronisiert visuelle Elemente mit Tonspuren, um eine einheitliche Wirkung zu erzielen, wie in Werbespots oder Social-Media-Clips.

Zu guter letzt ein paar super schöne Beispiele zum inspiriert werden:

Wenn alles passt:
https://www.instagram.com/p/C6FndWYLL7C/

Timing 🙂

https://www.instagram.com/p/C-DOUqNRE61/?img_index=1

Manchmal sind die Prinzipien deutlicher im Einsatz als man glaubt: https://www.instagram.com/p/DB9Mkn8vaL9/?img_index=1

https://www.instagram.com/p/DBRJt7VNH1B

Extrembeispiel zum Schluss (und die haben nie auf meine Bewerbung geantwortet :,)) 

https://plusoneamsterdam.com/PlusOne-Manifesto


Quellen:

Sokolov 2024
Sokolov, Paul (23.06.2024): Wie Timing und Pacing den Rhythmus der Montage im professionellen Filmschnitt bestimmen. In:  filmpuls.info. Online Magazin für Kommunikation mit Film und Video, https://filmpuls.info/filmschnitt-pacing-und-timing/ (zuletzt aufgerufen am 18.11.2024)

Animost o.D.

Animost Team(o.D.): 12 Principles of Animation: Timing and Spacing principle. In: Animost Studio, https://animost.com/tutorials/timing-and-spacing-principle/ (zuletzt aufgerufen am 18.11.2024)

Abbildung: 

Abb 1: timing, spacing and easing
Quelle: YouTube – Animate with Dermot, (https://www.youtube.com/watch?v=EKZJszs3Izk)

Abb 2: Timing vs. Spacing
Quelle: https://animost.com/tutorials/timing-and-spacing-principle/

Disclaimer: 

This text was proofread and corrected for punctuation, grammar and spelling errors with the help of ChatGPT 4o. The content of the text remains unaffected. 

The Origins of (Travel) Documentaries

The history of documentaries has always been tightly intertwined with the history of cinema itself. When the Lumière Brothers first shared their groundbreaking invention – the Cinématographe – with the world in the late 19th century, the first films which ever saw the light of day were what would now be considered documentaries.
One of the first films the two brothers showcased was aptly titled “La Sortie de l’Usine Lumière à Lyon” or “Workers Leaving the Lumière Factory in Lyon” and showed just that (Kaganovski et al., 2019).
According to Geva’s definition of a documentary (Geva, 2021) this film not only made history as the first piece of cinema but also as the first ever documentary.
However defining what constitutes as a documentary in the first place is not as straightforward as one might assume. Ever since the Scottish filmmaker John Grierson first coined the term “documentary” in 1926 and defined it as “the creative treatment of actuality”, experts and enthusiasts alike have tried to define what makes a documentary and keep coming to different conclusions (Plantinga, 2005).
I will however focus on the definition of documentaries at a later point and stick to analysing how they developed for now.

The Lumière brothers not only created documentaries showing ordinary events like workers leaving a factory, but they also toured the world to on one hand showcase their work, but on the other hand also to collect more of the variety the world had to offer. One thing that drew viewers into the Lumières’ screenings was a promise of “The Other”, the unknown, the faraway. Wherever they went with their shows, “the Other” meant something different, but the films were always presented in a way as to make it seem as different as possible from what people were used to. However, everywhere these films were showed and enjoyed, there was one consensus as to which place on earth was the most different and foreign to all of these viewers – The Arctic. A place incredibly hard to reach and even harder to document, the Arctic was later compared to the moon in its potential to fascinate millions of people. The public was entertained and captured by the many brave crews setting out to reach and explore the North as well as the South Pole in the early 20th century (Kaganovski et al., 2019).

Auguste and Louis Lumière were no exception. Their fascination even went so far that they financed the fourth French Antarctic expedition under Jean-Baptiste Charcot, who in turn named a mountain on the Antarctic Peninsula after them – the Lumière Peak, or Sommet Lumière in French (Wikipedia, 2024).

As one can see, the Lumière brothers, and with them cinema as a whole, can neither be separated from the Arctic expedition movement of the early twentieth century nor from the principle of documentaries as a whole and especially travel documentaries. Because that is what these early movies created by traveling the world with their Cinématographe were – the very first travel documentaries.

Between the nineteenth century and the present day, many things have changed, and just as everything else, film has evolved and adapted to phenomena such as industrialisation and globalisation.
Nowadays, travel documentaries are no longer the only way viewers are able to experience certain places, as reaching them has become a lot more realistic throughout the last couple of decades. Travel documentaries have thus shifted from bringing the destinations to the people toward bringing the people to the destinations. The tourism industry has seized the chance to use travel documentaries to their advantage and often employ them to promote their products (Lopriore, 2015).

However, one major issue that keeps gaining significance throughout the last couple of years, partly due to the rise of travel content on social media, is so-called “Overtourism” (Dodds et al., 2019).
I will discuss the term, its origins as well as potential consequences and solutions in future blog entries, but for now I want to focus on what this development might mean for the future of travel documentaries.

Documentaries will, a lot of the time, also try to make the viewers see certain, sometimes global, issues and urge them to take action towards a better world (Jack et al., 2005).
I believe that travel documentaries of the future have some responsibility to address certain problems that are closely connected and partly caused by travelling, such as climate change and overtourism. Moreover, travel documentaries should also aim to treat local culture and people with respect and to portray them as accurately and unbiasedly as possible to avoid spreading stereotypes like movies such as “Nanook of the North” did in the beginning of documentaries (Kaganovski et al., 2019).

With this short overview of the origins and history of documentary cinema as well as a brief outlook into the potential future, I wanted to give a very broad introduction into my research topic, narrowing it down as I keep writing more blog entries.

Literature:


    Animationsprinzipien

    Blogpost 2
    Research-Thema: „Ästhetische und narrative Mechanismen in Animation: Morphing, Übertreibungen, Transitions und Co.“

    Animationsprinzipien

    Basierend auf den im vorhergehenden Kapitel angeschnittenen Gestaltungs- und Designprinzipien soll in diesem Kapitel aufgearbeitet werden, welche Gesetze und Prinzipien in der Animation zu zur Anwendung kommen können.

    Meine Buch-Wishlist ist lang und das eine oder andere Buch würde in dieser Recherche wohl gute Anwendung finden, für’s erste müssen wir aber ohne sie auskommen.
    Einen kleinen Blick in mögliche Must-have-Ressourcen will ich aber trotzdem in diesem Blog dokumentieren (vielleicht will mich ja jemand beschenken):

    1. “The Animator’s Survival Kit” von Richard Williams
      Ein Klassiker, der alles abdeckt, was man über Animation wissen muss.
    2. “The Illusion of Life: Disney Animation” von Frank Thomas und Ollie Johnston
      Geschrieben von zwei der bekanntesten Disney-Animatoren; Jedemenge Einblick in die Prinzipien und die Geschichte der Animation – Angeblich die Bibel für Animationsdesigner:innen.
    3. “Motion Design Toolkit” von Austin Shaw bzw. die neuere Auflage “Design for Motion: Fundamentals and Techniques of Motion Design”
      Ein Handbuch für Motion Designer:innen, das nicht nur die Grundlagen erklärt, sondern auch auf die kreative Konzeption eingeht und Tipps für den Workflow enthält – könnte doch spannend sein?
    4. “Typography for Screen: Type in Motion” von Shaoqiang Wang
      Einfach mal googlen: Super schön und interessant wenn’s ums Thema Typo geht.
    5. “The Creative Act: A Way of Being” von Rick Rubin
      Vielleicht ein bisschen weit gegriffen um direkt mit Animation zu verbunden zu werden, aber als Kreativling ein Must-Have-Read, wurde mir gesagt.



    Aber jetzt zu den Animationsprinzipien:
    Der heilige Gral der Animation sind wohl die 12 Animationsprinzipien aus dem Buch The Illusion of Life: Disney Animation von Ollie Johnston und Frank Thomas – zwei Disney-Animatoren – aus dem Jahr 1981 (vgl. Thomas/Johnston 1981).

    Was genau ist nun so wichtig an diesen Prinzipien? Durch die Anwendung dieser Regeln gelang es Animationen, ihren Figuren nicht nur Leben einzuhauchen, sondern auch das Gefühl zu erzeugen, dass sie den grundlegenden Gesetzen der Physik gehorchen. Das mag etwas unnötig klingen – schließlich scheint es logisch, dass etwas realistisch sein sollte – doch diese Regeln erleichtern es ungemein, 2D- (oder auch 3D-) Figuren und Elementen mit Tipps und Tricks eine Persönlichkeit zu verleihen. Sie ermöglichen es Betrachter:innen, ganz ungestört und ohne Fragen in das Gezeigte einzutauchen – sei es ein Animationsfilm oder ein Motion-Graphic-Video.

    Diese Prinzipien sind für angehende Animator:innen oftmals ein kleines Sprungbrett, denn schon mit kleinen Anpassungen wird ihre Animation glaubhafter, sympathischer und wirkungsvoller. Plötzlich erkennt man in all den alten Projekten jede Menge Schwachstellen und Korrekturpunkte – und siehe da: Man hat ein Auge für Animation entwickelt.


    Ohne weiter um den heißen Brei zu reden, folgt hier eine kleine Zusammenfassung dieser Prinzipien – wobei man meiner Meinung nach zum wirklichen Eintauchen und Verstehen der Thematik wohl oder übel selbst ein bisschen Recherche auf YouTube und Co. betreiben sollte. (Beispielsweise hier: https://www.randfarben.de/die-12-prinzipien-der-animation/)

    1. Squash and Stretch – Stauchen und Strecken

    Die Basis und für die meisten das wohl wichtigste aller Prinzipien: Man erweckt durch das Stauchen und Strecken den Eindruck, dass Elemente ein bestimmtes Gewicht oder Material haben. Das Paradebeispiel dafür ist der springende Ball: Während des Falls streckt und dehnt sich der Ball (ein hohes Oval). Trifft er auf den Boden, wird er zusammengequetscht (flaches Oval), bevor er sich in einer erneuten Dehnung wieder in die Luft katapultiert (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    2. Anticipation – Aufbau

    Man denke an das Beispiel einer Person, die über einen Abgrund springen möchte. Bevor sie in hohem Bogen über die Klippe springt, geht sie in die Hocke und holt Schwung. Diese Art des Aufbaus gibt es bei den meisten Bewegungen: Jemand holt zum Schlag aus, jemand läuft los … (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    3. Staging – Inszenierung

    Wie, was, wo, wann? Die Betrachter:innen fragen sich, wohin sie schauen sollen! Es gilt also immer zu überlegen, wie man eine Szene inszeniert. Ist man nah dran? Weit weg? Lässt man seitlich Platz, um anzudeuten, dass noch jemand fehlt oder gleich ins Bild kommt? Wie auch im Realfilm übernehmen die Animator:innen die Rolle der Regie: Lenke die Blicke durch die richtige Kombination aus Licht, Bildausschnitt und Komposition sowie den Verzicht auf unnötige Objekte (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    4. Straight-Ahead und Pose-to-Pose

    Hier geht es mehr oder weniger um zwei Ansätze des Animierens. Wie die Namen schon sagen, wird beim „Straight-Ahead“-Ansatz jeder Frame einer Szene Schritt für Schritt von Anfang bis Ende erstellt. Das bringt den Vorteil einer flüssigen – schon fast fließenden – Bewegung und kann besonders in actionreichen Szenen den richtigen Touch bringen.

    Ein anderer Ansatz – wie ihn viele aus After Effects kennen – ist die Pose-to-Pose-Methode. Hier werden im ersten Schritt die Schlüsselposen der Szene gezeichnet, beispielsweise bei einem Sprung: das Anlaufnehmen, der Moment in der Luft und die Landung. Die Frames dazwischen werden im nächsten Schritt aufgefüllt. Das bringt den Vorteil, Szenen besser zu framen und zu komponieren (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    5. Follow Through and Overlapping Action – Durchlaufende und überlappende Aktion

    Diese beiden Prinzipien vereint ergeben realistische, physikalisch richtige Bewegungen. Follow-Through, also durchlaufende Aktionen, bedeutet, dass sich manche Elemente weiterbewegen, nachdem der Körper die Hauptbewegung gestoppt hat – beispielsweise Arme, die noch schwingen, oder ein Oberkörper, der sich nach dem Sprung aufrichten muss. Die Überlappung beschreibt den „Offset“ der Bewegung verschiedener Elemente, etwa Haare, die nachwehen, auch wenn die Person bereits gestoppt ist (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    6. Ease In, Ease Out – Langsam beginnen, langsam enden

    Mehr als nur eine Keyframe-Aktion in After Effects: Es geht um die Beschleunigung und das Abbremsen eines Objekts in der Bewegung, z. B. bei einem laufenden Menschen. Das geschieht, indem am Anfang und am Ende der Sequenz mehr Frames erstellt werden (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    7. Arcs – Bögen

    Die meisten Bewegungen in der Natur verlaufen in Bögen – sei es Springen, Ausholen oder Schwingen. Bewegungen sind flüssiger, wenn sie einem Bogen folgen, wie man es oft an Beinbewegungen oder Flugbahnen eines Balls erkennt. Bei handgezeichneten Animationen werden diese Bögen gerne als Guidelines skizziert, in After Effects sieht man sie in den Bewegungspfaden (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    8. Secondary Action – Sekundärhandlung

    Eine Bewegung besteht oft aus mehr als nur der Hauptaktion, besonders wenn sie menschlich wirken soll. Ein Beispiel wäre, dass beim Gehen nicht nur die Beine, sondern auch die Arme schwingen und der Kopf leicht nickt. Wichtig ist, dass die Sekundärhandlung nicht von der Hauptaktion ablenkt (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    9. Timing

    Das Timing einer Animation wird von der Anzahl der Frames bestimmt. Je langsamer eine Handlung erfolgt, desto mehr Frames oder Zeichnungen werden benötigt. Schnelle Bewegungen wie ein Stoß benötigen weniger Frames als langsamere, ausweichende Bewegungen (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    10. Exaggeration – Übertreibung

    Hier geht es nicht um Realitätsnähe, sondern darum, durch Abwandlung und Übertreibung Spannung, Klarheit und Verständnis zu erzeugen. Ein breiteres Grinsen, stärkere Tränen oder ein übertrieben offener Mund verstärken den Ausdruck (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    11. Solid Drawing – Solides Zeichnen

    Grundsätzlich gilt, Figuren dreidimensional wirken zu lassen. So kann besser auf das Volumen, Gewicht und die Beschaffenheit der Figuren geschlossen werden. Sie wirken dadurch realistischer (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    12. Appeal – Ausstrahlung

    Das letzte Prinzip wird oft als eines der wichtigsten bezeichnet. Jede Figur oder jedes Element soll interessant wirken, Persönlichkeit haben und Charme ausstrahlen – egal, ob Schurk:in oder Held:in (vgl. Adobe, o. D.; Thomas/Johnston 1981).

    Quellen:

    Thomas/Johnston 1981

    Thomas, Frank/Johnston, Ollie: The Illusion of Life. Disney Animation. New York: Abbeville Press 1981

    Adobe o.D.

    Adobe (o.D): Die 12 Prinzipien der Animation. In: Adobe/Animation/Discover, https://www.adobe.com/de/creativecloud/animation/discover/principles-of-animation.html (zuletzt aufgerufen am 17.11.2024)

    Disclaimer: 

    This text was proofread for punctuation, grammar and spelling errors with the help of ChatGPT 4o. The content of the text remains unaffected.

    Themenvorstellung & Einführung – Ästhetische und narrative Mechanismen in der Animation: Morphing, Übertreibungen, Transitions und Co.

    Blogpost 1
    Research-Thema: „Ästhetische und narrative Mechanismen in Animation: Morphing, Übertreibungen, Transitions und Co.“

    Die folgenden Blogposts widmen sich dem Thema „Ästhetische und narrative Mechanismen in Animation“. Im Rahmen dieser ersten Vorstellung und Einführung, soll neben dem Thema selbst auch die Basis für weitere Kapitel geschaffen werden.

    Warum also dieses Thema?

    Frisch aus dem Bachelor (und aus einer Bachelorarbeit zum Thema „Animation als Tool zur Sensibilisierung: Wie kann man durch den Einsatz verschiedener Animationsstile Identitätskrisen von jungen Erwachsenen effektiv darstellen, um Bewusstsein zu schaffen und zu sensibilisieren?“) war es keine einfache Aufgabe, sich gleich in ein neues und mindestens genauso tiefes Recherche-Thema zu stürzen. Es stellte sich also die Frage, welche Art von Recherche würde am ehesten dabei helfen, mich weiter mit Animation und Motion Graphics zu beschäftigen, ohne sich gleich spezifisch auf eine Thematische-Nische zu spezialisieren? Neben tausenden Interessensgebieten war nur eines wirklich sicher: Animation und Motion-Graphics würden mich bis zur Masterarbeit begleiten. Da scheint es nicht weit hergeholt, sich auch mit den Techniken und ästhetischen wie narrativen Fundamenten auseinander zu setzen, die „gute Animation“ ausmachen.
    Was ist es also, dass man braucht, um die Animation von „ganz gut aber irgendetwas fehlt“ auf das nächste Level zu heben? Was ist es, dass immer zub fehlen scheint, um sich bei Betrachter:innen nicht als Anfänger zu enttarnen? Was sind diese versteckten, eigentlich logischen aber eben nicht eindeutigen Themen, welche die Animation meist noch irgendwie holprig erscheinen lässt?

    Im Bereich Animation gibt es, wie auch beispielsweise im Grafik Design, jede menge Prinzipien, Mechanismen und Techniken, welche das Fundament von guten Design-Projekten bilden. Sie bedienen sich an der Wahrnehmungspsychologie und beruhen auf gelerntem Verhalten und psychologischen Phänomenen. Obwohl sie beim ersten Betrachten wohl „ganz logisch“ wirken, geraten sie beim erarbeiten der Projekte scheinbar immer wieder unter den Tisch.

    Diese ersten Einführung, wie auch der folgende Blogpost zum Thema Animationsprinzipien, soll die Basis von Design- und Animationsprojekte festigen, bevor wir in weiterer Folge tiefer in jene Mechanismen eintauchen, die animierte Bewegtbilder ästhetisch wie narrativ prägen – seien es Themen wie Morphing, Übertreibungen oder Seamless-Transitions.

    Gestaltungsprinzipien:

    Auch wenn sich jene Gesetzmäßigkeiten, die dem Sehen und der Wahrnehmung zugrunde liegen, beim Entwerfen oft von selbst einschleichen, es es durchaus Vorteilhaft, die wichtigsten Prinzipien der Gestalt zu kennen und das eine oder andere über Gestaltpsychologie zu wissen. Gestaltetes – oder Entworfenes, oder Designtes – arbeitet bewusst mit vorhandenen Mustern, löst Assoziationen aus und leitet so die Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung ist viel mehr als nur zu registrieren, was da ist, und vielmehr das unbewusste erfassen der Information die es vermittelt.(vgl. Demmelbauer/Zellinger 2017, S70.)

    Ganz nach dem Lehrbuch „Design und Kommunikation. In Theorie und Praxis.“ von Eva Demmelbauer und Elke Zellinger, werden im Rahmen dieses Blogposts eine Auswahl der wichtigsten Gestaltungsprinzipien – nach Max Wertheimer – zusammengefasst. (vgl. Demmelbauer/Zellinger 2017, S71ff.)

    1. Gesetz der einfachen Gestalt/Gesetz der Prägnanz: Eines der Grundgesetzte der menschlichen Wahrnehmung ist es, nicht nur die Einzelteile von etwas zu erkennen, sondern Formzusammenhänge zu bilden. Einfache, einmalige Formen werden in einer Gruppe gleichartiger Formen prioritär wahrgenommen.
    2. Gesetz der Figur-Grund-Trennung: Damit ein Objekt vom Verstand erfasst werden kann, muss es sich optisch vom Hintergrund abheben – was meistens von selbst passiert. Das Wahrnehmen ist also nur möglich, wenn man „das Wahrnehmungsfeld“ in unterschiedliche Bereiche teilen kann. Helle, symmetrische, oder kleine Flächen werden eher als das Objekt wahrgenommen, asl dunkle, asymmetrische oder grössere Flächen.
    3. Gesetz der Ähnlichkeit/Gleichheit: Elemente werden als Einheit erfasst, wenn sie sich beispielsweise in Form, Farbe oder Struktur ähnlich sind. Das Gesetzt der Ähnlichkeit hebelt im Zweifelsfall auch das Gesetz der Nähe oder der guten Fortsetzung auf.
    4. Gesetz der Nähe: Elemente die nah beieinander sind werden als optische Einheit wahrgenommen.
    5. Gesetz der Geschlossenheit: Geschlossene Strukturen werden als Einheit erkannt, und wir nehmen einfache und strukturierte Ordnungen schneller wahr. Wir tendieren deshalb Azu, unvollständige Elemente zu ergänzen: Beispielsweise ein Quadrat wird als solches erkannt, auch wenn nur seine vier Eckpunkte vorhanden sind.
    6. Gesetz der guten Fortsetzung: Wir sind es in unserer Wahrnehmung gewohnt, Linien zu verlängern und Dinge in eine gewohnte Richtung fortzusetzen. Wir gehen in der Linienführung also nicht davon aus, dass sich die Richtung, ändert oder sie geknickt ist.
    Eine Infografik von designsensor.ch, die verschiedene Gestaltgesetzte mit Punkten visualisiert
    Abb.1: Gestaltgesetzte Visualisiert (Quelle: designsensor,  https://www.designsensor.ch/gestaltgesetze/ (o.D.) (zuletzt aufgerufen am 17.11.2024))

    In Literatur und auf verschiedensten Internetseiten und Blogs lassen sich heute aber schon an die hundert Gestaltungsprinzipien und Gesetze finden. Auch in Hinblick auf Designprinzipien, die sich davon ableiten. Ein paar, oft genannte Designprinzipien kurz zusammengefasst:

    Hierarchie:
    Die Anordnung von Designelementen beeinflusst, was Betrachter zuerst wahrnehmen. Auffällige Platzierung, fetter Text oder Rahmen lenken den Fokus der Betrachter:innen gezielt auf die wichtigen Informationen. (Vgl. Agindi 2024)

    Kontraste:
    Konntest lenkt den Blick und unterstützt die Hierachie, denn gegensätze in Farbe, Form oder Schriftgröße erzeugen Spannung und betonen zentrale Elemente. (Vgl. Agindi 2024) 

    Ausrichtung und Balance:
    Elemente entlang von Linien anzuordnen, schafft Ordnung und Kohärenz. Symmetrische Balance vermittelt Ruhe, asymmetrische Balance erzeugt Dynamik. (Vgl. Reid 2017)

    Wiederholung und Konsistenz:
    Wiederkehrende und konsistente Verwendung deiner Design-Elemente, wie Schriftarten, Farben oder Muster, stärken den Zusammenhang und die Einheitlichkeit deines Design. (Vgl. Reid 2017) Über das Produkt hinaus kann so mit Corporate Designs und Co. Wiedererkennbarkeit entstehen.

    Farbgestaltung und Emotion:
    Natürlich beeinflussen Farben die Wahrnehmung und transportieren Emotionen, wie man in der Farbtheorie genauer untersuchen kann. Die gezielte Wiederholung von Farben in Designelementen verstärkt die Botschaft, sorgt für Einheiten, Hierarchie und Zusammenhalt. (Vgl. Agindi 2024)

    Bewegung und Blickführung:
    Wichtig im Design ist es, den Blick der Betrachter:innen gezielt durch die Komposition zu lenken. Das Auge soll ganz natürlich von einem zum nächsten Element geführt werden. (Vgl. Reid 2017)

    Weißraum:
    Der Weißraum, oder auch negativer Raum, ist ein wichtiges Element der Gestaltung, da er dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit auf die wichtigen Elemente eines Designs zu lenken. Die leere Bereiche schaffen Struktur und Fokus, lassen das Design “atmen” und verhindern visuelle Überladung. (Vgl. Agindi 2024)


    Mit dieser Sammlung an Gestaltungs- und Designprinzipien sollte die Basis der Wahrnehmung von Design, wie wir sie in den folgenden Blogposts behandeln wollen, geschaffen sein. Was im statischen Grafik Design funktioniert, kann weiterführend auch auf Animationen und Motion Graphics bezogen werden. Welche Ebenen durch die Bewegung der Elemente hinzukommen und welche Animationsprinzipien darin Anwendung finden, wird im folgenden Kapitel aufgearbeitet. 😉

    Quellen:

    Demmelbauer/Zellinger 2017
    Demmelbauer, Eva/Zellinger, Elke: Design und Kommunikation. In Theorie und Praxis. Wien: Hölder-Pichler-Tempsky 2017

    Agindi 2024
    Agindi GmbH (19.04.2024): Die Kunst der Gestaltung: Die wichtigsten Designprinzipien. In: Agindi Blog, https://www.agindi.media/blog/designprinzipien (zuletzt aufgerufen am 17.11.2024)

    Reid 2017
    Reid, Mag (2017): Die 7 Design-Prinzipien, die jeder Designer und Unternehmer kennen sollte. In 99designs.com, https://99designs.de/blog/design-tipps/design-prinzipien/ (zuletzt aufgerufen am 17.11.2024)

    Abbildung: 
    Abb. 1: Gestaltprinzipien visualisiert
    Quelle: designsensor,  https://www.designsensor.ch/gestaltgesetze/ (o.D.) (zuletzt aufgerufen am 17.11.2024)

    Disclaimer: 
    This text was proofread for punctuation, grammar and spelling errors with the help of ChatGPT 4o. The content of the text remains unaffected.

    Story based formats in Dementia treatments | Part 1.1: Digital storytelling in dementia treatment

    To gain a better understanding as to why digital storytelling could have a potentially positive impact on people with dementia, the following paragraphs will assess the 2017 conference paper “Digital Storytelling and Dementia” and elaborate on the findings of the authors.

    Similar to other definitions, the authors of the paper suggest that digital storytelling is a type of narrative which utilizes media technology in order to create short films. Media can include sound, pictures, music, and videos. (Park, 2017, 1) It should be noted that the authors, too, agree on the fact that there is no single definition of digital storytelling, as they vary in the literature and can include the usage of communication assistive devices, ambient assistive technology, or reminiscence therapy, for the purpose of the documented study, however, the first mentioned definition holds. (Park, 2017, 2) 

    The authors indicate that past research on this topic has shown potential positive effects for people with dementia to include enhanced relationships and better communication. (Park, 2017, 1) Other benefits that have been mentioned in literature are enhanced well-being, a higher level of confidence, and a sense of purpose.    Furthermore, it is stated that digital storytelling can be effective for conveying important information since it is not dependent on a single method for telling a story but allows for multiple ways to communicate it. Visuals, music and spoken words are, while being selected independently, working as a collective in relaying messages to an audience. Another beneficial factor is the ongoing availability of the content over time: participants can repeatedly  listen to or view stories whenever they please. Also, the stories can be preserved and given to loved ones as a form of legacy. (Park, 2017, 2)

    For the study discussed in the paper, seven participants with dementia in the early disease stage were involved in a seven-session workshop over a six-week period. The objective of the workshops was to create digital stories with the help of care partners and researchers. The paper focuses on the first location of an ongoing multi-site project as at the time of its creation, the study was still in the preliminary stage of analysis at the first site only. The purpose of the conducted study was to better understand the benefits of storytelling and digital media usage for people suffering from dementia. (Park, 2017, 2) Sessions included a pre-study interview that was used to collect demographic information and give an impression of the participant’s usage of technology, amongst other factors. In the interview, questions that were intended to stimulate the discussion of stories from the participant’s past and present life. The first two sessions then included conversations about stories meaningful to the participant, encouraging them to think about what story they would want to follow and develop more in-depth. Sessions after that were used to create digital stories and lastly, the participants could share their stories with a larger audience, friends and family included. (Park, 2017, 5)

    The discussed outcome of the study suggest an overall beneficial experience with a positive impact on the participants.These preliminary results from the study’s first site were in line with what the literature on the topic suggested in terms of positive developments in the relationship between the participants and their caregivers, as well as increased communication abilities and interactions. Generally, it can be said that topics emerging from the analysis of the data were continuously linked to engagement: the process, the stories as well as the relationships with care partners and the project’s facilitators all proved to be engaging for the participants. The usage of technology was, at times, challenging, as participants were, for example, uncomfortable using the equipment without support. (Park, 2017, 7-8)  Other challenges involved issues with memory and communication. Still, they were in turn appreciative of support and when asked to choose images, effects or songs that would be part of the digital story. Having the right setting with positive support from facilitators and care partners seemed to further enhance the experience for the participants and ultimately, not only the participants but also their care partners enjoyed the final product. (Park, 2017, 7-8) 

    To sum up the results, it can be said that the overall outcome of the study can be considered quite positive and the authors feel like the usage of digital methods was, while challenging, still essential in allowing the participants to share their stories in a unique way. Digital storytelling is, according to the preliminary outcome, a promising tool for working with people suffering from dementia in order for them to create stories and interact with others through these stories, as well as to share and preserve them in a rewarding and meaningful way.(Park, 2017, 1, 9)

    Story based formats in dementia treatment | Part 1: Digital Storytelling

    For this and the following blogpost there shall be a focus on the usage of digital storytelling in dementia treatment. This first part will explain the fundamentals of the concept of digital storytelling whereas the second part will concern itself with the contents of a study that applied the method in a project with persons living with dementia in order to gain a more detailed insight into possible use cases. 

    As mentioned in the very first blogpost, dementia is a progressive neurological condition primarily seen in older people, including symptoms like memory loss and difficulties in managing everyday life. (Fels, 2011, 535-536) Interestingly, while people with dementia often struggle with recalling or speaking about current events, it is easier for them to access memories from their earlier lives. (Fels, 2011, 536) Alongside other methods, there is the approach of including digital storytelling into the treatment of people suffering from dementia. Findings of a 2022 literature review indicate that most commonly, digital storytelling is being used as a way of supporting a patient’s memory, identity, reminiscence and their self-confidence. (Rincon, 2022) It also indicates, however, that the level of evidence for the effectiveness in terms of improving emotional, cognitive or affective skills through digital storytelling is rather low and needs to be considered by clinicians when trying to reach certain treatment goals. 

    Still, digital storytelling can be a useful tool in upholding an individual’s personality. Various studies indicate that the key factors in the usage of digital storytelling are, as was already mentioned above, the support of a person’s memory, identity, reminiscence or self-confidence and follow an approach based on personal experiences.

    In order to understand how these methods are being used, it is necessary to explain the term digital storytelling and the significance of storytelling itself further. 

    Storytelling in general has always been used for passing on the knowledge connected to a peoples’ history, heritage and traditions from one generation to the next, and has therefore always been a powerful technique to exchange experiences and communicate knowledge. (Smeda, 2014)

    It is an important method of communication – and is also recognized as such in many fields of study such as sociology, nursing research, folklore, and communication studies –  in all of life’s stages, as sharing narratives provides people with the possibility to connect with others and convey lived experiences and events through conversation. Stories can emerge in various forms, be it myths, fictional, autobiographical or other narratives.  (Fels, 2011, 535)

    With the evolution and development of digital technologies people continued to tell stories with the help of new multimedia tools, such as digital cameras, computers or editing softwares. (Smeda, 2014)

    Simply put, digital storytelling happens when digital technologies are being used to create or tell stories. (Rincon, 2022)  The concept of digital storytelling emerged at the California Center for Digital Storytelling in the late 1980s as a method used by community theatre workers to record, produce and disseminate stories. Generally, there is no one definition of the term “digital storytelling”, however most explanations emphasize the usage of multimedia tools such as video, audio, animation and graphics. The association defines it as a “modern expression of the ancient art of storytelling” (The Digital Storytelling Association, 2011). A definition by Normann describes digital storytelling as “a short story, only 2–3 minutes long, where the storyteller uses his own voice to tell his own story. The personal element is emphasised, and can be linked to other people, a place, an interest or to anything that will give the story a personal touch” (Normann [2011]). 

    There are also other definitions that vary in their details, such as a more technology-focused definition  by Meadows that suggests digital storytelling uses cost-effective cameras, computers and non-linear authoring tools in order to produce short multimedia stories that fulfill the social components of storytelling. (Smeda, 2014)

    The process of digital storytelling involves active contribution of the individual participants who are invited to construct digital stories in the form of short movies that make use of various media technologies such as images, narration, music, or text. The content consists of personal perspectives on experiences and narratives. (Sitter, 2024, 907) It can be especially useful as a means of combining an individual’s context based experience with meaningful content. Digital storytelling is often mentioned in an educational context, as the concept has been more and more incorporated into the educational systems of the Global North such as North America and Europe. The term Global North describes societies and countries that “are developed in terms of democracy, technology, wealth, and politics.” (Sonday, 2021, 1) The usage of this format in a learning environment can foster qualities such as problem solving ability, critical thinking, collaborative skills. (Sonday, 2021, 1)

    Technische Überlegungen und hilfreiche Tutorials

    In diesem Artikel möchte ich einige technische und konzeptionelle Überlegungen anstellen, die für eine erfolgreiche Umsetzung des Mappings von zentraler Bedeutung sind. Dabei werde ich nicht spezifisch auf eine Kirche als Projektionsort eingehen, sondern vielmehr allgemeinere Aspekte beleuchten, die unabhängig vom konkreten Raum anwendbar sind.

    Während einer Fahrradtour an der Mur entlang, kam mir außerdem der Gedanke, die Show so zu gestalten, dass sie skalierbar und reproduzierbar ist. Das würde nicht nur die Umsetzung erleichtern, sondern auch neue Möglichkeiten für zukünftige Anwendungen eröffnen – sei es in anderen Räumen oder für verschiedene Zielgruppen. Doch dazu später mehr.


    Hologauze

    Ein spannender Ansatz, um die Flexibilität zu erhöhen und die Abhängigkeit von spezifischen Projektionsflächen zu reduzieren, ist die Verwendung von Hologauze. Diese Technik wurde mir von meinem Motion-Design-Tutor Markus Z. während eines Vortrags vorgestellt und hat sofort mein Interesse geweckt. Hologauze bietet die Möglichkeit, Projektionen frei im Raum schwebend erscheinen zu lassen und eröffnet so völlig neue ästhetische Möglichkeiten. Es scheint sinnvoll, diesen Ansatz genauer zu untersuchen und zusätzliche Alternative Projektionsflächen in meine Recherche einzubeziehen.

    Indem ich die verschiedenen technischen Optionen analysiere und ein robustes Konzept entwickle, möchte ich sicherstellen, dass meine Arbeit nicht nur als einmaliges Experiment, sondern als wiederholbares und skalierbares Format funktionieren kann.

    What is Hologauze?

    Hologauze® is the original and best solution for creating large-scale holographic illusions with digital projection. Hologauze® is the only patented and fully silvered projection gauze available with unparalleled levels of transparency, brightness, contrast, and viewing angle range. Being fully silvered means Hologauze® also supports 3D Stereoscopic polarised video, making it unique on the market.

    (Quelle: https://www.holotronica.com/hologauze/)


    Photogrammetrie

    Eine weitere spannende Technik, die in meinem Projekt Anwendung finden könnte, ist die Photogrammetrie. Mit dieser Methode lassen sich sakrale Statuen und architektonische Elemente einscannen und in detailreiche 3D-Modelle umwandeln. Dies eröffnet nicht nur kreative Möglichkeiten für die visuelle Gestaltung des Mappings, sondern erlaubt es auch, den Charakter und die Struktur der Originalobjekte digital zu bewahren.

    Ein wertvoller Tipp meines Workshop-Leiters Markus Z. war die Nutzung der Software “3D Flow”, die besonders benutzerfreundlich sein soll. Die Free-Version dieser Software ermöglicht es, mithilfe von bis zu 50 Fotos ein brauchbares 3D-Objekt zu erstellen – ein äußerst nützlicher Ansatz, der meine Arbeit kosteneffizient und technisch zugänglich macht.

     

    Reconstruct everything in 3D

    3DF Zephyr lets photogrammetry catch on in multiple scenarios fostering different targets and needs by taking advantage of an all-in-one software suite.
     
    Our in-house technology is as versatile and user-friendly as possible and it can easily be adapted to the users’ skills.

    Choose your camera setup

    3DF Zephyr allows performing 3D reconstructions automatically by using pictures and video data taken with any sensor and captured using any acquisition techniques.
     
    You can use different cameras, lenses and focal lengths during the same surveying and scanning session.

    Deal with any scanning challenge

    Get the most out of aerial and ground photogrammetry by processing videos, spherical pictures, multispectral and thermal + RGB imagery on a single software platform.
     
    3DF Zephyr is not just photogrammetry: import, register and analyze your laser scan data (native file formats supported).

    (Quelle: https://www.3dflow.net/)


    Workflow

    Ein weiterer zentraler Aspekt sind Workflow-Verbesserungen im Bereich der Simulationen und Partikelsysteme in Cinema 4D. Gerade bei komplexen Projekten passiert es schnell, dass der Rechner durch zu anspruchsvolle Simulationen an seine Grenzen gerät – eine Erfahrung, die ich kürzlich wieder schmerzlich machen musste. Um solche Probleme zu vermeiden, ist es entscheidend, die richtige Herangehensweise zu wählen.

     Wie ein Mantra müsste man sich folgende Tipps immer und immer wieder aufsagen:

    Simulations in Cinema 4D

    🪄 Scene Scale Mastery in Cinema 4D

    First off, let’s talk about scene scale. It’s the foundation of a great simulation. Setting it to match the average scale of your objects is crucial. Too big or too small, and you might find your objects either floating like balloons or sinking like stones. Get this right, and you’re setting the stage for some top-notch dynamics.

    Actionable Tip: To ensure your scene scale is on point, use the Measure and Construction tool to compare the dimensions of your objects with the default scale in Cinema 4D. This will help you adjust the scale accurately for more realistic simulations.

    💥 Collision Shapes: The Unsung Heroes

    Collision Shapes—these bad boys are all about optimization. Think of them as the stunt doubles for your high-poly meshes, taking the hits and keeping your simulations smooth. By tweaking the Collision Shape settings, you’re essentially telling Cinema 4D, “Hey, let’s keep things simple and speedy.”

    Actionable Tip: When working with complex objects, try using the “Moving Mesh” collision shape option. This provides a more accurate representation of your object for collision calculations, ensuring smoother interactions without sacrificing too much performance.

    📺 Jitter No More

    Ah, the dreaded jitter. I With some clever adjustments to friction, velocity thresholds, and damping, you can show jitter the door. You can use the timer feature to gracefully retire dynamically moving objects, ensuring they come to rest without any unwanted shivers.

    Actionable Tip: Increase the friction value in the Rigid Body tag settings to around 80-90% for objects that tend to jitter. This helps them come to a rest more quickly and reduces unwanted movement.

    ✨ Emitters & Particle Dynamics in Cinema 4D

    Emitters let you unleash a stream of objects, creating dynamic simulations that are nothing short of mesmerizing. And when it comes to particles, it’s all about mastering the forces at play. Gravity, damping, turbulence – these are the tools that let you sculpt motion in exciting ways.

    Actionable Tip: For more controlled particle emissions, adjust the “Birthrate Editor” and “Birthrate Renderer” values in the Emitter settings. Lower values result in fewer particles, allowing for more precise control over the simulation.

    🎨 Color Customization & Caching

    Last but not least, let’s add some color to our simulations. With Cinema 4D’s color User Data and Ramp node, you can paint your objects in any hue you fancy. And don’t forget about caching. It’s like hitting the save button on your simulations, ensuring consistency and saving you precious time during rendering.

    Actionable Tip: Before rendering your final animation, always calculate and save the cache for your simulation. This ensures that your simulation plays back exactly the same every time, preventing any discrepancies in your final render.

    TUTORIAL: Unleashing the Power of Cinema 4D’s New Simulations: A Quick Dive

    (Quelle: https://www.schoolofmotion.com/blog/cinema-4d-simulations)

    Why Authentic Content Outshines High-Quality Productions on Social Media

    Social media has completely changed how we create and consume content. What used to be all about big-budget, polished productions is now dominated by simple, authentic videos that feel real and relatable. This shift is super exciting, especially for anyone working in marketing, content creation, film or digital communication.

    Why This Topic Matters to Me
    This topic isn’t just relevant to me right now — it’s something that will likely shape my career in the future. As someone working in creative roles as a filmmaker and as a content creator, I know how important it is to adapt to new trends. In the future, whether I continue working in marketing, digital communication, or even creative production, understanding the balance between authenticity and perfection will be essential.

    It seems like that authentic content performs better on social media and it’s also reshaping what we consider “good” content. This trend could influence how campaigns are planned, budgets are allocated, and teams are structured in the future. Knowing how to create impactful, authentic content while still appreciating the value of high-quality production could give me an edge in the industry.

    I have the chance to work in both worlds: creating quick, authentic social media content and being part of bigger, professional video productions. Personally, I really enjoy working on high-quality productions where I love to work as a director with other people. They’re fun, creative, and I love seeing the final polished result. But they’re also expensive, time-consuming, and require big teams.

    On the other hand, smaller productions, like shooting something quickly with a phone or working in a small team, are much simpler and cheaper to make. Even though these projects aren’t as exciting for me personally, I’ve noticed they perform really well on social media. In fact, big companies are starting to use these kinds of authentic videos to reach their audience because they work better for engagement. High-quality productions, while still important, are less common on platforms like Instagram and TikTok.

    The Rise of Authentic Content

    Authentic content has become super popular, and it’s not hard to see why:

    1. People Trust It More: Audiences like content that feels real. Highly polished videos can sometimes feel too “salesy” or fake.
    2. It’s Faster and Cheaper: Making a quick video with a phone is way easier than planning a big production. It’s perfect for the fast-moving world of social media.
    3. Algorithms Love It: Platforms like TikTok and Instagram prioritize content that gets lots of likes, comments, and shares. Authentic videos often perform better because people connect with them more.

    Even major brands like Nike and Coca-Cola are using this kind of content. They’re sharing behind-the-scenes clips, user-generated videos, or quick updates that feel much more personal than traditional ads.

    Authenticity Over Perfection: Why Authentic Content Outshines High-Quality Productions on Social Media

    Social media has completely changed how we create and consume content. What used to be all about big-budget, polished productions is now dominated by simple, authentic videos that feel real and relatable. This shift is super exciting, especially for anyone working in marketing, content creation, or digital communication.

    Why This Topic Matters to Me

    This topic isn’t just relevant to me right now—it’s something that will likely shape my career in the future. As someone working in both creative and strategic roles, I know how important it is to adapt to new trends. In the future, whether I continue working in marketing, digital communication, or even creative production, understanding the balance between authenticity and perfection will be essential.

    Authentic content doesn’t just perform better on social media—it’s also reshaping what we consider “good” content. This trend could influence how campaigns are planned, budgets are allocated, and teams are structured in the future. Knowing how to create impactful, authentic content while still appreciating the value of high-quality production could give me an edge in the industry.

    My Personal Connection to This Topic

    I’ve had the chance to work in both worlds: creating quick, authentic social media content and being part of bigger, professional video productions. Personally, I really enjoy working on high-quality productions. They’re fun, creative, and I love seeing the final polished result. But they’re also expensive, time-consuming, and require big teams.

    On the other hand, smaller productions, like shooting something quickly with a phone or working in a small team, are much simpler and cheaper to make. Even though these projects aren’t as exciting for me personally, I’ve noticed they perform really well on social media. In fact, big companies are starting to use these kinds of authentic videos to reach their audience because they work better for engagement. High-quality productions, while still important, are less common on platforms like Instagram and TikTok.

    The Rise of Authentic Content

    Authentic content has become super popular, and it’s not hard to see why:

    1. People Trust It More: Audiences like content that feels real. Highly polished videos can sometimes feel too “salesy” or fake.
    2. It’s Faster and Cheaper: Making a quick video with a phone is way easier than planning a big production. It’s perfect for the fast-moving world of social media.
    3. Algorithms Love It: Platforms like TikTok and Instagram prioritize content that gets lots of likes, comments, and shares. Authentic videos often perform better because people connect with them more.

    Even major brands like Nike and Coca-Cola are using this kind of content. They’re sharing behind-the-scenes clips, user-generated videos, or quick updates that feel much more personal than traditional ads.

    Why This Topic Is Exciting

    I think it’s really interesting because it’s all about balancing creativity and practicality. High-quality productions are great for creating a strong brand image or telling a powerful story. But authentic, simple content is amazing for engaging with audiences and staying relevant in everyday conversations.

    For businesses, this trend is super practical. Smaller companies can compete with big brands because they don’t need huge budgets to create effective content. And bigger companies can use authentic content to connect with people in a more personal way.

    What I love most about this topic is how it combines creativity with strategy. It’s not just about making something that looks good—it’s about understanding what actually works and why and most importantly I really think I can get lots of valuable knowledge during the process which will help me in my future working life.

    Interesting Literature for a first glimpse:
    Rose, E. (2024, 13. November). Authenticity vs. video production quality, What wins? IdeaRocket. https://idearocketanimation.com/20601-authenticity-versus-production-quality-a-losing-battle/
    Authentic video production: Why genuine content matters | Vouch. (o. D.). https://vouchfor.com/blog/authentic-video-production