Evaluation der Masterarbeit “Personenkennzeichnungen und -beschreibungen in der Audiodeskription von Dokumentarfilmen.”

Titel:
Personenkennzeichnungen und -beschreibungen in der Audiodeskription von Dokumentarfilmen. Eine exemplarische Analyse am Beispiel des Dokumentarfilms “trust WHO”
Autorin: Alexa Lintner
Jahr der Veröffentlichung: 2018
Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Masterstudiengang Angewandte Linguistik
Betreuung: Prof. Dr. Susanne J. Jekat

Einführung und Aufbau der Arbeit

Die Masterarbeit untersucht die Frage, ob bestehende Richtlinien zur Erstellung von Audiodeskriptionen (AD) – primär für Spielfilme entwickelt – auf die Gattung des Dokumentarfilms übertragbar sind. Im Mittelpunkt steht die Analyse der AD zum Dokumentarfilm trust WHO von Lilian Franck (2017). 

Die Arbeit ist klar strukturiert in theoretische Grundlagen, empirische Analyse in Form eines Rezeptionstest, Diskussion, Fazit und Ausblick.

Ein Werkstück im engeren Sinne, also z.B. in Form eines Films mit AD, wurde nicht erstellt, dafür aber ein umfangreicher methodischer Untersuchungsrahmen samt Analyseinstrumentarium und Rezeptionstest, der als praxisnahes Forschungsprodukt gesehen werden kann. 

(Generell wird in der Schweiz oft an Kunstschulen der wissenschaftliche Part an solchen Arbeiten sehr kurzgehalten und das Werkstück, also z.B. in meinem Studiengang Film Editing an der Züricher Hochschule der Künste, steht der Film bzw. das erstelle Werkstück klar im Vordergrund. Deshalb fiel die Wahl der Arbeit auch auf eine Masterarbeit der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften)

Fragen zur Werkstücksdokumenatation:

  • Wie ist das Werkstück dokumentiert?
    Die AD des Films trust WHO wird detailliert analysiert und mit einem eigens durchgeführten Rezeptionstest empirisch getestet. Die Vorgehensweise ist transparent und sehr verständlich dokumentiert und aufgegliedert (Kapitel 3.2 & 3.3).
  • Wo und wie ist das Werkstück zugänglich?
    Die analysierte AD ist öffentlich nicht direkt zugänglich (zumindest könnte ich im Rahmen dieser Arbeit keinen Verweis finden), allerdings ermöglicht die Dokumentation in der Arbeit (inkl. Transkripte und Beispiele) eine sehr gute Nachvollziehbarkeit und Verständlichkeit für die AD und den Film.
    Die Masterarbeit an sich kann auf der Website der Bibliothek der ZHdK/ZHdW nach erfolgreicher Anmeldung einfach heruntergeladen werden.
  • Passen Theorie und praktische Umsetzung zusammen?
    Ja. Die theoretischen Grundlagen, insbesondere zur Translationswissenschaft, Audiodeskription und Dokumentarfilm, werden konsequent mit der praktischen Analyse verknüpft und ergeben für mich im Überfliegenden und an gewissen Stellen punktuellen Lesen Sinn und sind sehr nachvollziehbar.
  • Ist die Dokumentation klar und verständlich?
    Ja. Die Arbeit ist sprachlich präzise, methodisch sauber dokumentiert und auch für Leser:innen ohne tiefgehendes Vorwissen zugänglich. Die Arbeit war sehr angenehm und spannend zu lesen.
  • Entspricht die Qualität des Werks den Erwartungen an eine Masterarbeit?
    Absolut. Die Arbeit ist forschungsorientiert, innovativ und zeigt ein hohes Maß an Eigenständigkeit und analytischer Tiefe.
    Generell ist es auch ein sehr wichtiges und spannendes Thema, das in der bisherigen Literatur oft wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Ich persönlich habe mich bisher auch noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt und das obwohl Inklusion im Film schon ein Thema ist, das bei uns an der Schule behandelt wurde.

Bewertung nach CMS-Kriterien

1. Gesamteindruck / Präsentationsqualität:
Die Arbeit wirkt insgesamt sehr professionell und durchdacht. Sie ist gut lesbar, logisch aufgebaut und sowohl sprachlich als auch formal sorgfältig gestaltet. Auch die Tabellen, Grafiken und Zitate sind ordentlich eingebunden und unterstützen den Text sinnvoll.

Aufgefallen ist mit der Zitationsstile, der nicht dem klassischen APA oder Chicago Stil entspricht. Bei meiner Recherche fand ich heraus, dass das allem Anschein nach „modifizierter Autor-Jahr-Stil, der häufig in deutschsprachigen geistes- und sozialwissenschaftlichen Arbeiten verwendet wird, insbesondere in der Angewandten Linguistik, Übersetzungswissenschaft“.

2. Innovationsgrad:
Die Arbeit greift ein Thema auf, das in der Forschung bisher wenig behandelt wurde – nämlich wie gut AD-Richtlinien für Spielfilme auch bei Dokumentarfilmen funktionieren. Dass das Ganze mit einer eigenen Analyse und Untersuchung untermauert wird, macht den Beitrag besonders spannend.


3. Eigenständigkeit:

Der Rezeptionstest, die detaillierte Analyse der AD und die kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Regeln zeigen deutlich, dass die Autorin selbstständig gearbeitet und eigene Ideen eingebracht hat. Und ebenfalls zeigt die Arbeit, dass die Autorin wirkliches und großes Interesse an dem Thema mitbringt und dass nicht nur eine „Pflichtmasterarbeit“ war.

4. Aufbau und Struktur:
Die Gliederung ist klar und nachvollziehbar. Die einzelnen Kapitel bauen logisch aufeinander auf, von der Einleitung über die Theorie bis hin zur Analyse und dem Fazit. Man findet sich gut zurecht und hat einen guten Überblick.

5. Kommunikation / sprachliche Darstellung:
Die Sprache ist wissenschaftlich, aber trotzdem verständlich. Fachbegriffe werden gut erklärt und passend eingesetzt. Stilistisch ist die Arbeit abwechslungsreich und präzise geschrieben. Sehr angenehm und spannend zu lesen.

6. Umfang und Tiefe:
Mit etwa 90 Seiten (plus Anhang) hat die Arbeit genau den richtigen Umfang, weder zu kurz noch unnötig lang. Sie geht inhaltlich in die Tiefe, ohne sich in Details zu verlieren. Theorie und Praxis werden gut miteinander verbunden.

7. Genauigkeit / Detailgenauigkeit:
Man merkt, dass hier sehr sorgfältig gearbeitet wurde. Die Zitate und Quellen sind korrekt angegeben, und die Analyse ist gründlich, ohne zu überladen zu wirken.

8. Literatur:
Die Auswahl der Literatur ist breit gefächert, aktuell und thematisch passend. Neben wichtigen Quellen zur Audiodeskription werden auch filmwissenschaftliche und übersetzungsbezogene Perspektiven berücksichtigt.

Gesamturteil 
Die Masterarbeit von Alexa Lintner macht insgesamt einen sehr starken Eindruck und hat mich in meiner Recherche überzeugt. Sie behandelt ein relevantes Thema und zeigt, dass sich die Autorin intensiv und strukturiert damit auseinandergesetzt hat und das dann auch in Form dieser Masterarbeit gut weitergeben und ausführen kann. Besonders positiv ist mir aufgefallen, wie kritisch sie die bestehenden Richtlinien zur Audiodeskription hinterfragt. Theorie und Praxis sind gut miteinander verknüpft, und ihre Argumentation ist durchgängig nachvollziehbar. Große Schwächen waren für mich in meiner Analyse kaum zu finden, man könnte anmerken, dass es hilfreich gewesen wäre, wenn die analysierte Audiodeskription im Anhang zu finden, um die Ergebnisse besser nachvollziehen zu können und auch als Person, die keine Erfahrung mit AD hat einen Praxisnahen Einstieg zu bekommen.

*die Arbeit wurde mit ChatGPT auf Grammatik und Rechtschreibung überprüft

#1 Finding my Master Thesis topic

Finding a topic for my master thesis turns out not to be an easy task after all. My problem is, I have too many things Im interested in and its hard for me to really choose just one topic, just one werkstück… However, lately ive been trying to think more strategically about it. One thing I know for sure is that Im interested in many kinds of Sports, but overall of course motorsports, and I would love to work in that field. So it just makes sense to kind of position myself in that field with my thesis. But I’ve been also struggling with finding the bridge between that, communication and ofc design. Coming from more of a theoretical communication background, it was hard for me to grasp what the thesis could look like when I also think about my practical work. So, that’s something I want to explore further this semester. All I know is that I love printing (analogue ofc), Graphic design and content creation. Combining this with creating a visual identity or a branding concept sounds like a good plan for now. And I think that’ll build my basis for now.

Analyse der Masterarbeit „L’enveloppe – Darstellung von Eindrücken“ von Anne Voss (2020)

Einleitung

Die Masterarbeit „L’enveloppe – Darstellung von Eindrücken“ von Anne Voss (Bauhaus-Universität Weimar, 2020) untersucht die Verbindung von Raum, Wahrnehmung und digitaler Kunst.
Ich habe diese Arbeit gewählt, weil sie, ähnlich wie mein eigenes Thema zu Videomapping, Lichtkunst und Sounddesign zeigt, wie Architektur und Licht in mediale Räume verwandelt werden können.
Ziel dieses Blogeintrags ist, die Arbeit nach den Kriterien des CMS-Studiengangs zu bewerten und zu prüfen, welche Erkenntnisse für meine eigene Masterarbeit nützlich sein könnten.

Beschreibung der Arbeit

Die Autorin beschreibt „L’enveloppe“ als eine Art Hülle, die den Raum umschließt und Eindrücke sichtbar macht. Sie untersucht, wie physische und digitale Räume durch Licht und Projektion miteinander verschmelzen.

Die Arbeit besteht aus zwei Teilen:

  1. Theorie: Analyse von Licht, Oberfläche und Raum in der Medienarchitektur. Es werden Beispiele aus Kunst und Architektur vorgestellt, etwa Fassadenprojektionen und Lichtinstallationen.
  2. Praxis: Ein eigenes Entwurfsprojekt mit digitalen Visualisierungen und Lichtsimulationen, das Atmosphäre und Bewegung statt feste Bilder betont.

Die Arbeit ist visuell sehr ansprechend gestaltet. Layout, Fonts und Farben sind sehr passend gewählt. Renderings und Diagramme dokumentieren den Entwurf klar. Das Projekt bleibt konzeptionell, wurde also nicht physisch umgesetzt.

Bewertung

Präsentation: Die Gestaltung ist professionell, mit klarer Typografie, gutem Layout und stimmigen Farben.
Innovation: Das Konzept der „enveloppe“ bietet eine neue Sicht auf Raum und Wahrnehmung.
Eigenständigkeit: Die Autorin entwickelt eine eigene künstlerische Haltung und nutzt Literatur reflektiert.
Struktur: Der Aufbau ist logisch und nachvollziehbar.
Sprache: Der Text ist verständlich und präzise, Bilder unterstützen das Verständnis.
Umfang: Etwa 100 Seiten mit gutem Verhältnis zwischen Theorie und Praxis.
Genauigkeit: Sehr sorgfältig formuliert, jedoch ohne technische Details zu Projektoren oder Lichtsteuerung.
Literatur: Vielfältige und aktuelle Quellen aus Architektur, Wahrnehmung und Medienkunst.

Artefakt und Praxisbezug

Das Projekt „L’enveloppe“ untersucht Licht, Bewegung und Atmosphäre im Raum.
Anstatt auf klassische Videomapping-Technik zu setzen, versteht es Licht als formendes Material.
Die Arbeit zeigt, dass Projektion nicht nur Bildübertragung, sondern Raumgestaltung ist.
Technische Aspekte wie Sound oder Materialeigenschaften werden jedoch kaum beschrieben.

Gesamtbewertung

Die Arbeit ist ästhetisch stark, gut strukturiert und theoretisch fundiert.
Sie vermittelt ein tiefes Verständnis dafür, wie Licht und Raum miteinander wirken.
Nur der technische Teil bleibt etwas oberflächlich.
Trotzdem ist „L’enveloppe“ ein hervorragendes Beispiel für forschende Medienkunst und liefert viele Anregungen für Projekte im Bereich Licht und Projektion.

Reflexion für meine Masterarbeit

Für meine eigene Installation nehme ich mit:

  • Raum ist nicht nur Projektionsfläche, sondern aktives Medium.
  • Atmosphäre entsteht durch feine Lichtveränderungen.
  • Theorie und Praxis können poetisch verbunden werden.
    Ich möchte diese Ideen mit Sounddesign und realer Projektion auf Materialien wie Nebel, Hologauze und Objekten erweitern.

Schluss

Anne Voss’ Arbeit zeigt eindrucksvoll, wie Architektur, Wahrnehmung und digitale Projektion zusammenwirken.
Sie ist ein inspirierendes Beispiel für zeitgenössische Medienkunst und bietet wertvolle Impulse für meine eigene Forschung.

Quelle

Voss, Anne (2020). L’enveloppe – Darstellung von Eindrücken. Master Thesis, Bauhaus-Universität Weimar, Media Architecture.

Online verfügbar unter:

https://www.uni-weimar.de/uploads/tx_showcase/200519_Master_Thesis_MediaArchitecture_L_enveloppe_ANV.pdf


Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt, die unterstützend zur Korrektur von Texten (Rechtschreibung/Grammatik), für Recherchezwecke sowie zur Verarbeitung und Strukturierung von Informationen eingesetzt wurde.

Proseminar TASK III – Evaluation of master’s thesis

Tiel: Zufall und Design
Autor: Martin Naumann
Veröffentlichung: 2023
Universität: Hochschule Anhalt
Studiengang: Intermediales Design

Die Masterarbeit “Zufall und Design” untersucht das Phänomen des Zufalls und seine Bedeutung für Design. Im theoretischen Teil setzt sich der Autor mit wissenschaftlichen Bereichen auseinander in denen Zufall ein Teil der Forschung ist. Für das Werkstück arbeitet der Autor mit Zufallsgeneratoren, generativer Software sowie künstlicher Intelligenz. Die daraus entstandenen Werke werden in einer Ausstellung gezeigt. Die Werke umfassen interaktive Installationen, literarische Werke sowie Produkt-Prototypen. Ziel der Arbeit ist es, ein besseres Verständnis für Zufall zu entwickeln und wie es im Design eingesetzt werden kann.

Gesamtqualität der Präsentation
Die Arbeit ist sehr umfangreich, detailliert und sorgfältig gestaltet. Die klare Gliederung ermöglicht eine gute Orientierung. Das Thema Zufall wurde auch direkt in dem Design der Arbeit aufgegriffen, was natürlich einerseits die Arbeit unterstreicht, aber an manchen Stellen zu Schwierigkeiten der Lesbarkeit führt.

Grad der Innovation
Die Arbeit zeichnet sich durch einen hohen Grad an Originalität aus, insbesondere durch die Untersuchung von Zufall aus naturwissenschaftlichen, psychologischen und philosophischen Kontexten und deren Verbindung mit kreativen Designprozessen. Die Ausstellung umfasst außerdem diverse Exponate, bei denen mit verschiedenen Medien gearbeitet wurde, um das Thema Zufall hier nochmal aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Selbstständigkeit
Die Arbeit zeigt eine hohe Selbstständigkeit. Die umfangreiche Literaturrecherche zu Beginn verbindet verschiedene Disziplinen und werden eigenständig interpretiert. Die praktische Umsetzung zeigt eigenständige konzeptionelle Entscheidungen und Ideen. Die eigene Vorgehensweise wird mit Grafiken und Reflektionen gut dokumentiert.

Organisation und Struktur
Die Gliederung ist logisch und nachvollziehbar: Einleitung, theoretische Grundlagen, Erkenntnisse, Methoden, Designprozess, Designlösung und Reflexion. Man kann als Leser einen klaren roten Faden verfolgen es wird klar dargestellt, wie die theoretische Grundlage im praktischen Teil angewendet wird.

Kommunikation
Der Text ist klar formuliert mit einem wissenschaftlichen, aber gut zugänglichen Stil. Fachbegriffe werden verständlich erklärt, und komplexe Inhalte mit klaren und einfachen Grafiken dargestellt.

Umfang
Die Arbeit ist sehr umfangreich. Es wird sowohl theoretisch als auch praktisch tiefgehend auf das Thema Zufall eingegangen.

Genauigkeit und Aufmerksamkeit zum Detail
Sprachlich und formell ist der Arbeit sehr sorgfältig verfasst. Der Autor verwendet in der Arbeit Fußnoten, aber die Kurzbelege auf den jeweiligen Seiten fehlen. Er verweist lediglich im Literaturverzeichnis auf die verwendete Quelle.

Literatur
Grundsätzlich ist es gut, dass Quellen aus verschiedenen Disziplinen wie Wissenschaft, Philosophie und Design verwendet wurden, jedoch sind eine hohe Anzahl an Quellen Wikipedia, was im wissenschaftlichen Arbeiten eher umstritten ist.

Das Werkstück

Das Werkstück ist sehr umfassend in den Kapiteln Methoden, Design Prozess und Design Lösung dokumentiert. Das Kapitel Methoden beinhaltet die Umfrage, die Organisation mit Mindmaps und dem Zeitplan, sowie die Experimente mit Zufall. Er arbeitete dabei mit Zufallsgeneratoren, generativer Software z.B. Touchdesigner und Blender und Künstlicher Intelligenz. Er zeigt in diesem Kapitel auch immer den Prozess mittels Screenshots. Im Design Prozess schreibt er über die fünf Konzepte der Exponate. Die Design Lösung umfasst einen detaillierten Entstehungsprozess der Exponate sowie die Entwicklung der Ausstellung. Die Arbeit umfasst eine umfassende und klare Dokumentation der Exponate, diese existieren jedoch auch als physische Prototypen.

Die praktische Umsetzung ist eng mit der theoretischen Grundlage verknüpft. Jedes der Exponate beschäftigt sich mit einer Problemstellung, welche sich aus der theoretischen Auseinandersetzung ergeben haben. Das umfassende Werkstück zeigt eine professionelle Qualität und gestalterisches Können, da das Thema Zufall mit unterschiedlichen Medien aufgearbeitet wurde.

Allgemeine Bewertung

Insgesamt handelt es sich um eine sehr gut gelungene und innovative Masterarbeit, die das Thema Zufall sowohl aus wissenschaftlicher als auch kreativer Perspektive beleuchtet und innovative Gestaltungslösungen vorstellt. Der Schwachpunkt der Arbeit ist die fehlerhafte Zitierung sowie die eher wenig wissenschaftliche Literatur.

Reviewing master’s theses within the field of digital media and augmented reality

Into
For this task, I conducted my research on Google Scholar using targeted academic search
queries to identify relevant master’s theses within the field of digital media and augmented
reality. I used keywords such as “Augmented Reality in Retail Master Thesis”, “AR
marketing tools in customer experience,” and “Gamification in retail environments.”
After reviewing several available works, I selected the following master’s thesis for
systematic evaluation:
Author: Anas Raza
Title: The Investigation of Augmented Reality Marketing Tool Creation and Adaptability in
Retail
Degree: Master of Design (MDes) in Digital Futures
Institution: OCAD University, Toronto, Canada
Year of Publication: 2024
I chose to write about this master’s thesis because the topic strongly relates to my own field
of study and personal research interests. I am particularly interested in exploring how
Augmented Reality (AR) can be integrated into the retail and fashion industries to enhance
customer engagement and digital experiences. This work aligns closely with the direction I
plan to pursue in my own academic research and design projects.
This thesis investigates how Augmented Reality (AR) can function as a marketing and
engagement tool for retail, specifically exploring the impact of AR games on customer
purchase journeys. The work combines literature review, prototype creation, and
evaluation through the Research through Design (RtD) methodology. The practical
artifact—a multiplayer AR scavenger-hunt-style game built in Unity and Vuforia—
represents an ambitious attempt to combine theory and creative practice.
Evaluation According to CMS Criteria
Overall Presentation Quality
The overall presentation is of high academic quality, well-organized, and visually clear.
However, in my opinion, the thesis could benefit from a richer use of illustrations and visual
design elements that show the step-by-step process or visual outcomes of the artifact. Since
this is a design-related topic, the visual presentation felt slightly lacking in comparison to
the conceptual depth of the written sections.
Assessment: Good to very good.
Note: For this written evaluation, I used ChatGPT to enhance the clarity, structure, and
academic flow of my text based on my own notes, analysis, and critical reflections.
Degree of Innovation
The project is innovative in its interdisciplinary nature, combining AR marketing,
gamification, and flow theory. The author’s concept of transforming retail into a playful,
interactive experience is fresh and relevant. However, the prototype’s execution feels
somewhat limited in scope, and the potential for further technical or experiential
exploration is not fully realized.
Assessment: Good.
Independence
The author demonstrates a high level of independence and technical competence. The
creation of the prototype and the integration of multiple technologies show solid autonomy
and problem-solving skills.
Assessment: Very good.
Organization and Structure
The thesis follows a logical and comprehensible structure—moving from literature review
to research design, creation, and discussion. Nonetheless, some sections could be more
concise, and certain arguments would benefit from clearer transitions between theoretical
reflection and practical application.
Assessment: Good.
Communication
The language is clear and professional, and complex ideas are presented effectively.
However, some parts repeat information that could have been summarized more efficiently.
The tone remains consistent and academic, but at times the text lacks critical self-reflection
on the design decisions made.
Assessment: Good.
Scope
The scope of the research is appropriate for a master’s level project. The author successfully
covers both the theoretical context and the creation of a functional prototype. Still, the
project could have gained more depth through a stronger user testing phase or evaluation
with real participants, which would better support the claims about the tool’s effectiveness.
Assessment: Good to very good.
Accuracy and Attention to Detail
The work is detailed in describing the research and technical process, especially regarding
the use of Unity, Vuforia, and Photon networking. However, the visual documentation could
be more comprehensive—for example, showing interface design, user flow, or AR
environment screenshots. This would strengthen the connection between the written
explanation and the actual artifact.
Assessment: Good.

Literature
The literature review is well-structured and covers relevant areas such as AR marketing,
flow theory, and consumer behavior. However, it leans slightly toward summarization
rather than critical analysis. More engagement with recent design research or case studies
would provide a deeper contextual understanding.
Assessment: Good.
Engagement with the Artifact
The artifact is the strongest part of the work conceptually, but it could have been
documented and visualized in greater depth. The prototype’s description is clear, yet the
connection between theory and user interaction remains somewhat abstract. Including
more screenshots, scenario walkthroughs, or visual evidence of testing would make the
documentation more convincing.
Assessment: Good to very good.
Overall Assessment
Overall, Anas Raza’s thesis presents a thoughtful and relevant exploration of augmented
reality marketing tools in retail contexts. It effectively bridges theory and practice and
demonstrates a solid understanding of both design and technological methods. Has many
strengths such as:

  • Innovative concept integrating AR and gamification in retail
  • Clear structure and professional presentation
  • Solid technical foundation and independent execution
    Weaknesses:
  • Lacks sufficient visual and illustrative documentation
  • Limited critical reflection on user feedback and testing results
  • Some sections of text could be more concise and analytical
    Despite these limitations, the thesis represents a valuable and inspiring contribution to the
    field of design and AR marketing. It provides meaningful insights that can influence how
    interactive technologies are used to shape customer experiences.
    Final Evaluation: Good to Very Good— A strong and relevant master’s thesis that combines
    technical skill, design thinking, and conceptual understanding, though it would benefit from
    deeper critical reflection and visual documentation.
    Note: For this written evaluation, I used ChatGPT to enhance the clarity, structure, and
    academic flow of my text based on my own notes, analysis, and critical reflections.

03.01: Review der Masterarbeit „HORROR MOVIE AESTHETICS” von Xiangyi Fu

Für das Review einer externen Masterarbeit im Proseminar, war ich eigentlich auf der Suche nach einer Hochschulschrift, die einen Kurzfilm, optimaler, einen Horror-Kurzfilm als Werkstück hat. Leider gestaltete sich dies aber als sehr schwer. Während die Hochschulschriften der Uni Wien zwar generell Open Access sind, streifen diese (logischerweise durch fehlende Studiengänge) den Film-Aspekt meist nur und befassen sich nicht tief genug mit der Materie. Die Abschlussarbeiten der Filmakademie Wien wiederum, werden nicht online publiziert. Gerne hätte ich mir da nämlich die Masterarbeit „Grusel schaffen im Film“ mit dem dazugehörigen Masterabschlussfilm „Der Riss“ von Lukas Schöffel angesehen, leider gibt es dazu aber nur eine Printversion, die in der Wiener Bibliothek der Filmakademie aufliegt. Mein schlussendlich analysiertes Werk hat deshalb auch kein echtes Werkstück, ist aber zumindest inhaltlich genau das, worauf auch ich mich in meiner Masterarbeit stürzen möchte. Die genauen Daten sind:

Titel: HORROR MOVIE AESTHETICS: How color, time, space and sound elicit fear in an audience.

Autor: Xiangyi Fu

Abschluss: Master of Fine Arts in Information Design and Visualization

Institut: Northeastern University, Boston, Massachusetts

Jahr: 2016

Link: https://repository.library.northeastern.edu/files/neu:cj82n5571/fulltext.pdf

Generelle Qualität der Aufmachung: Grundsätzlich würde ich sagen ist die Aufmachung der Arbeit eher schlicht und wissenschaftlich, also genau so wie wir es am Institut CMS nicht machen dürfen. Die 93-seitige Arbeit hat ein schlichtes Layout und maximal die Gestaltung der Kapitelüberschriften erinnert an einen Abschluss in Design und Visualization.

Innovationsgrad: Da mich das grundsätzliche Thema wirklich interessiert, habe ich ganze Kapitel aus der Masterarbeit durchgelesen. Schlauer bin ich dadurch jetzt nicht. Eigentlich würde ich fast sagen der Innovationsgrad geht gegen null, denn neue Erkenntnisse findet der Autor nicht und in fast allen Belangen kratzt er nur an der Oberfläche. Meist werden nur verschiedene Theorien oder Modelle erklärt und danach grob auf einer Seite auf einen Film umgelegt. Am Ende heißt es dann aber fast immer, dass alles kann und nichts muss.

Originalität: Grundsätzlich habe ich in meiner Suche wenig vergleichbare Werke gefunden.

Strukturierung: Zumindest die Aufmachung wäre theoretisch logisch gewesen. Der Autor startet nämlich mit Grundsatzerklärungen wie Angst beim Menschen verursacht wird, schaut sich dann Filmtechniken dazu an, erläutert weiter mit welchen Tools diese Techniken umgesetzt werden und behandelt mit diesem Wissen am Schluss seine Case Studies, also seine Filme, die er analysiert.

Kommunikation: Darin liegt wohl der größte Fehler der Masterarbeit. Nicht nur viele angefangene und nie zu Ende gebrachte Sätze, oder simple Fehler, stören den Lesefluss, auch dass am Ende nach all dem Geschwafel nie ein Ergebnis dabei rauskommt, hat mich extrem gestört. Von jemandem der mir zwei Stunden erzählt, dass man Dinge so machen, oder auch so machen kann, lerne ich halt nichts. Zumindest will ich wissen, warum sollte ich es so machen, was sind die Vor- und Nachteile, oder noch besser, sag mir was du besser findest, und warum, überzeug mich, zeig mir, dass du´s verstanden hast. All das passiert hier nicht.

Verhältnismäßigkeit: Grundsätzlich finde ich auch gerade deshalb, dass das Werk einer Masterarbeit überhaupt nicht entspricht. Vielleicht kann man an der Northeastern University in Boston auch einen Master in der Volksschule machen, den würde ich dem Werk schon geben, aber einen echten Mastertitel ist das nicht wert. Die Zusammenfassung der Literatur ist einfach viel zu vage, ohne jegliches Ergebnis und eigener Research oder eigene Versuche wurden sowieso gar nicht unternommen. (Bis auf eine angebliche „survey“ die er gemacht hätte, zum Thema was denn der jeweilige Lieblingshorrorfilm sei… natürlich unfassbar aufschlussreich und dazu nicht einmal dokumentiert sondern einfach nur behauptet….)

Fehlerhaftigkeit: Wie schon erwähnt strotzt das Werk nur so von Tipp-, Grammatik-, und Satzbaufehlern.

Literatur: Die Literatur an sich ist aber der Wahnsinn. Von klassischen Kommunikationsgrößen wie Shannon und Weaver, oder McLuhan bis hin zu Freud und Jung mit ihren Theorien über Angst ist da alles dabei. Er macht halt einfach nur unfassbar wenig daraus.

Fazit: Meine generelle Bewertung fällt daher negativ aus und ich bin mir zu 99,9% sicher würde man diese Arbeit so im CMS-Studium einreichen, würde sie auch negativ bewertet werden. Die Literaturrecherche ist das einzig gute der gesamten Arbeit, und auch das einzige, von dem ich mir etwas abschauen würde.

AUGMENTING SHOPPING REALITIES: STUDIES ON AUGMENTED REALITY (AR) IN RETAIL: Review

Thesis: Augmenting Shopping Realities: Studies on Augmented Reality (AR) in Retail

Author: Camen Teh

Degree/Institution/Date: PhD, University of Nottingham, February 2023.

How is the artifact documented?

There are basically two “work pieces.” First, the hierarchical value map from Study 1, which connects AR attributes, consequences, and values. It’s documented with an implication matrix, centrality and abstractness indices, and a final map; you can see which items ranked most important, like product evaluation, amplified product information, and product knowledge. 

Second, the web-based AR product presentation was used in the field experiment. The design varies the visual style (cartoonised vs realistic) and whether simple control buttons are present. When students scan a code on the product, one of the versions plays. The figures make the manipulations and trigger flow clear. 

Where and how can it be accessed?

I discovered the research while I was scrolling through research of various universities on HCI and AR technology, and stumbled upon this research. So research is accessible at the university of nottingham web-page. I was not able to find it on other platforms.

Do theory and implementation align?

Yes. Study 1 shows that shoppers care about information that builds knowledge and supports evaluation; Study 2 then tries concrete design moves (visual style + simple controls) that could nudge curiosity and controllability, and checks whether that helps people make sense of a “weird” product and move toward buying. The pipeline is coherent.

Is the documentation clear and comprehensible?

Yes. The thesis shows step-by-step procedures, visuals for manipulations, and full instrument lists; reliability/validity and manipulation checks are reported, enabling reproducibility and critique.  

Does the artifact meet master’s level quality standards?

This is a PHD research. Nevertheless, Research constitutes substantive work pieces with clear research aims, implementation details, and evaluation, meeting and in places exceeding typical master’s expectations. The absence of a public build/repo is a practical limitation rather than a quality flaw.  


Systematic Evaluation (CMS Criteria)

  • Overall presentation quality: Clean structure, figures and tables used purposefully. Reads polished.
  • Degree of innovation: Neat combo: means-end mapping of retail AR, then a live store test of visual style and simple controls. The finding that a stylized look can help sense-making for unfamiliar products is genuinely interesting.
  • Independence: The author builds or modifies stimuli, runs a campus-store experiment with random assignment, and reports checks and stats. Feels hands-on.
      
  • Organization and structure: The thesis is easy to follow: it opens with an introduction and an overarching AR literature review, then presents Study 1, a short bridge chapter that links Study 1 to Study 2, and a full chapter on the field experiment, before closing with implications and limitations. The table of contents and chapter headers make this flow clear.  
  • Communication: The author explains the manipulations plainly and even shows them with simple figures, and the measurement section reports reliability and validity in a straightforward way. 
  • Scope: Study 1 goes deep with 45 interviews, which is plenty to build the value map, and Study 2 is sizable for a field setting with 197 student participants. It tracks both purchase intention and an objective purchase measure via pre-orders, so the behavioral side isn’t just hypothetical.
        
  • Accuracy and attention to detail: The author explains what was tested and shows that the setup worked as intended. Most of the questionnaires feel solid, and while one of them is a bit shaky, it doesn’t break the study. Overall, the write-up is careful, tidy, and easy to follow.
  • Literature: The work includes a focused AR-in-retail review in Appendix A with a transparent selection funnel that narrows to 53 journal papers, and the measurements used in the experiment are adapted from prior validated scales and documented in the item tables. It reads grounded rather than hand-wavy.  

Overall Assessment (strengths & weaknesses)

Overall, this is a well put together thesis that treats AR in retail as a tool for better decisions rather than a flashy add-on. It moves cleanly from ideas to practice: first mapping what shoppers actually need from AR, then testing simple design choices in a real store. The write-up is clear, the artifacts are documented inside the thesis, and the practical message is easy to use: give people decision & useful information, let them control the presentation a little, and don’t assume photorealism is always the best choice for unfamiliar products.

There are a few issues. The live AR build isn’t shared as a public demo, and the field test sits in a single, student-heavy setting, so we should be careful about claiming it works everywhere. Still, the work is coherent, transparent, and genuinely helpful for anyone designing AR in shops. For a PHD, it comfortably meets the standard and, in places, goes beyond it.

Review: Designing a Title Sequence for Gabriel García Márquez’s “One Hundred Years of Solitude” (BLOGPOST 1)

Nach längerer Suche nach einer passenden Arbeit habe ich mich letztlich für diese Master-Thesis entschieden – auch wenn sie thematisch nicht direkt an mein eigenes Vorhaben anschließt. Trotzdem war es spannend zu sehen, wie sich jemand wissenschaftlich mit Animation und einer literarischen Vorlage auseinandersetzt…

Titel: Designing a Title Sequence for Gabriel García Márquez’s “One Hundred Years of Solitude”

Autorin: María Paz Muñoz Balharry

Abschluss: Master of Fine Arts in Digital Arts

Institution: DigiPen Institute of Technology, Redmond (USA)

Erscheinungsjahr: Juli 2019

Betreuung: Pamela Mathues

Zugänglich über:
https://www.digipen.edu/academics/graduate-degrees/mfa-in-digital-arts/thesis-work

Wie wird das Artefakt in der Arbeit dokumentiert? 

Der eigentliche Titelvorspann ist in der Arbeit nicht zugänglich – es gibt nur Screenshots und Prozessdokumentationen. Auch online ließ sich kein schnell zugängliches Video finden und selbst wenn müsst es trotzdem im PDF hinterlegt sein.
Die Arbeit selbst beschreibt den Entstehungsprozess ausführlich: mit Skizzen, Moodboards und Erläuterungen zu gestalterischen Entscheidungen. Der kreative Prozess wird so also gut nachvollziehbar, auch wenn das fertige Ergebnis in dem Online zugänglichen PDF fehlt.

Wo und wie ist es zugänglich?

Das finale Video selbst ist also weder im PDF enthalten noch über die angegebenen Quellen zugänglich Auch über eine Internetrecherche war keine öffentliche Version des Films zugänglich.

Stimmen theoretische Argumentation und praktische Umsetzung überein?

Theorie und Praxis gehen hier in den meisten Kapiteln gemeinsam einher. Die Autorin trennt ihre Arbeit nicht konkret in einen theoretischen und einen praktischen Teil, sondern reflektiert ihre Recherchen/Analysen und  Entscheidungen kontinuierlich im Prozess und dokumentiert da dann auch ihren Projektstand. Dadurch wirkt die Arbeit nicht wie Forschung sondern mehr wie die Dokumentation des Entwicklungsprozess.

Ist die Dokumentation klar und nachvollziehbar? 

Ja, die Kapitel sind sehr verständlich und nachvollziehbar aufgeteilt. Die Arbeit ist logisch und klar in die versch. Kapitel gegliedert, alles ist leicht lesbar und logisch (aufeinander) aufgebaut. Jede Phase – von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung – wird nachvollziehbar beschrieben und dokumentiert. Positiv finde ich auch: Verworfene Ideen und Alternativen werden notiert und begründet, z.B. warum sie bestimmte Stile nicht verwenden konnte (bsp. fehlendes Skillset/würden den Rahmen sprengen/…) Das macht den kreativen Prozess sehr transparent.

Entspricht die Qualität des Artefakts dem Niveau einer Masterarbeit?

Basierend darauf, dass ich den finalen Film nicht sehen konnte und nur Screenshots und den Prozess in der Erstellung beurteilen kann finde ich, dass etwas an information fehlt, um die Frage zu beantworten. Dennoch lässt sich sagen: Die Qualität des Filmes wirkt künstlerisch hochwertig und gut recherchiert, vor allem illustrativ sehr gut gelöst und man erkennt das die Autorin dahingehend Fachlich-Kompetent ist. Stil, Szenen und Co. wurden immer basierend auf Recherche/Analysen gewählt, es wurde genau abgewogen und es wurden Entscheidungen basierend auf theoretischem Input getroffen – alle as spricht für eine gute Qualität

(Bewertungskriterien des CMS-Programms:)

Gesamteindruck – Standard und Qualität der gesamten Arbeit

Inhaltlich hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr theoretische Tiefe gewünscht. Die Autorin beschreibt ihre Recherche zwar, geht aber selten in analytische oder wissenschaftliche Tiefe. Quellen von z.B. Interviews werden eher beiläufig im Text erwähnt, fast immer ohne genaue Nachweise oder Fußnoten.
Trotzdem ist eigentlich immer spürbar, dass sie intensiv recherchiert hat – etwa durch Literaturanalysen (am Anfang), Stilrecherchen (im Prozess) und Gespräche mit Fachleuten. Ihr Entscheidungsprozess basiert auf Reflexion und Vergleich, nicht nur auf Intuition, aber es fehlt an Dokumentation davon. Es fehlt der wissenschaftliche Zugang und das wissenschaftliche Arbeiten.

Also Positiv: Die Arbeit ist klar strukturiert, verständlich und methodisch nachvollziehbar.
Negativ: Wissenschaftliche Tiefe und Dokumentation der Recherche/Umfragen lückenhaft
Insgesamt: Pprofessionellen Eindruck, auch wenn in theoretischer Tiefe eher begrenzt. Schwerpunkt liegt deutlich auf dem gestalterischen Prozess.

Innovationsgrad – Originalität und Beitrag zum Forschungsfeld

Ich habe mich ein bisschen informiert um mich richtig auszudrücken und würde daher sagen, die Arbeit verfolgt keinen „explizit wissenschaftlichen Forschungsansatz“, sondern einen … „künstlerisch-praktischen.“ Persönlich finde ich das für eine Masterarbeit eher weniger angemessen, es sollte doch schon zumindest ansatzweise wissenschaftlich/forschungs-relevant sein.

Die Arbeit hat einen klaren künstlerischen Charakter und zielt wenig auf neue Forschungserkenntnisse ab – vielmehr auf die persönliche Entwicklung der Autorin. Also die Erkenntnisse der Arbeit dienen in erster Linie der Autorin selbst, weniger einer wissenschaftlichen Gemeinschaft. (Ähnlich bei meiner eigenen Bachelorarbeit, wobei sich dort deutlich(er) und intensivere Forschungsarbeit im Theoretischen Bereich finden ließ, wenn auch nicht zum Design-Thema sondern zum Thema des Films.)
Hier sind es eher persönliche Einsichten in den gestalterischen Prozess und der Forschungsanteil bleibt überschaubar.

Eigenständigkeit – Grad der Originalität und Unabhängigkeit der Arbeit

Das Projekt basiert auf einer bestehenden literarischen Vorlage, was den thematischen Rahmen vorgibt. Die Originalität liegt eher in der individuellen visuellen Umsetzung und im ästhetischen Stil, der entwickelt wurde (basierend auf der Recherche etc.) weniger aber in theoretischen Erkenntnissen.

Aufbau und Struktur – Logische Kohärenz und Klarheit

Die Arbeit ist sehr gut gegliedert. Der Aufbau folgt dem Gestaltungsprozess chronologisch und ist logisch nachvollziehbar. Theorie und Praxis werden organisch miteinander verknüpft.
Die formale Gestaltung (Layout, Bildmaterial, Kapitelstruktur) wirkt nicht sonderlich beachtet.

Kommunikation – Verständlichkeit, Stil und Präsentationsqualität

Sprache, Stil und Aufbau sind insgesamt sehr klar und zugänglich. Fachbegriffe werden nur sparsam verwendet, was die Arbeit gut lesbar macht – auch für Leser:innen ohne tiefes Vorwissen. Gleichzeitig wirkt sie dadurch stellenweise etwas oberflächlich und weniger akademisch geprägt.

Umfang – Angemessenheit von Länge und Tiefe in Bezug auf das Thema 

Der Umfang ist okay, da die wichtigen Themen behandelt werden. Dennoch scheint es etwas kurz. Inhaltlich wäre mehr theoretische Tiefe gut, um die Arbeit wissenschaftlicher zu machen… 

Literatur und Quellen

Die Literaturliste ist recht kurz. Zitate und Interviews werden nicht immer vollständig belegt.  Einige Quellen, insbesondere Interviews oder persönliche Kontakte, sind im Text zwar erwähnt, werden jedoch nicht nachgewiesen und hinterlegt, nichtmal Fußnoten, was mich sehr verwundert.
Gerade für eine Masterarbeit wäre hier etwas Qualität bei der Quellenarbeit wünschenswert gewesen.

Fazit

Insgesamt ist die Arbeit als Beispiel für eine künstlerisch orientierte Masterarbeit im Bereich Digital Arts…okay. Positiv ist, dass sie gut dokumentierte Gestaltungsprozesse, klare Strukturen und nachvollziehbare Reflexionen beinhaltet.
Weniger überzeugend ist die theoretische Tiefe und die wissenschaftliche Fundierung, was mich sehr stört. Vor allem auch die lückenhafte Quellenarbeit führt form mich dazu, dass ich der Arbeit Qualität abspreche.

Als gestalterische Arbeit ist sie also solide und ästhetisch super ansprechend, als Forschungsarbeit bleibt sie aber eher „im beschreibenden Bereich“ und erarbeitet nicht wirklich neue Erkenntnisse.
Für mich kann ich daraus rausnehmen, wie man kreative Prozesse dokumentieren und begründen kann.

(AI Note:
I read in the AI Guideline FH JOANNEUM that „For the use of “everyday aids” for example, automatic formatting, grammar or spell checks, which are integrated into many word processing programs, no separate “labeling” is required.“ I am unsure of grammar/spell correction by tools like Chatgpt are included here too.
Therefore I want to add: ChatGPT-4 was used for grammar and spelling. All insights are based on my Notes, the Thesis-PDF was never uploaded to ChatGPT; I take full responsibility for the selection of the AI technology/technologies and have independently reviewed and validated all generated results.)

Product I: Image Extender

OpenAI API Image Analyzer – Structured Vision Testing and Model Insights

Adaptive Visual Understanding Framework
In this development phase, the focus was placed on building a robust evaluation framework for OpenAI’s multimodal models (GPT-4.1 and GPT-4.1-mini). The primary goal: systematically testing image interpretation, object detection, and contextual scene recognition while maintaining controlled cost efficiency and analytical depth.

upload of image (image source: https://www.trumau.at/)
  1. Combined Request Architecture
    Unlike traditional multi-call pipelines, the new setup consolidates image and text interpretation into a single API request. This streamlined design prevents token overhead and ensures synchronized contextual understanding between categories. Each inference returns a structured Python dictionary containing three distinct analytical branches:
    • Objects – Recognizable entities such as animals, items, or people
    • Scene and Location Estimation – Environment, lighting, and potential geographic cues
    • Mood and Composition – Aesthetic interpretation, visual tone, and framing principles

For each uploaded image, the analyzer prints three distinct lists per modelside by side. This offers a straightforward way to assess interpretive differences without complex metrics. In practice, GPT-4.1 tends to deliver slightly more nuanced emotional and compositional insights, while GPT-4.1-mini prioritizes concise, high-confidence object recognition.

results of the image object analysis and model comparison

Through the unified format, post-processing can directly populate separate lists or database tables for subsequent benchmarking, minimizing parsing latency and data inconsistencies.

  1. Robust Output Parsing
    Because model responses occasionally include Markdown code blocks (e.g., python {…}), the parsing logic was redesigned with a multi-layered interpreter using regex sanitation and dual parsing strategies (AST > JSON > fallback). This guarantees that even irregularly formatted outputs are safely converted into structured datasets without manual intervention. The system thus sustains analytical integrity under diverse prompt conditions.
  2. Model Benchmarking: GPT-4.1-mini vs. GPT-4.1
    The benchmark test compared inference precision, descriptive richness, and token efficiency between the two models. While GPT-4.1 demonstrates deeper contextual inference and subtler mood detection, GPT-4.1-mini achieves near-equivalent recognition accuracy at approximately one-tenth of the cost per request. For large-scale experiments (e.g., datasets exceeding 10,000 images), GPT-4.1-mini provides the optimal balance between granularity and economic viability.
  3. Token Management and Budget Simulation
    A real-time token tracker revealed an average consumption of ~1,780 tokens per image request. Given GPT-4.1-mini’s rate of $0.003 / 1k tokens, a one-dollar operational budget supports roughly 187 full image analyses. This insight forms the baseline for scalable experimentation and budget-controlled automation workflows in cloud-based vision analytics.

The next development phase will integrate this OpenAI-driven visual analysis directly into the Image Extender environment. This integration marks the transition from isolated model testing toward a unified generative framework.

Proseminar Task III

Title: Design System as a Service

Author: Qianfei Gu

University: Aalto University, School of Arts, Design and Architecture 

Year: 2021

Link to thesis: https://aaltodoc.aalto.fi/items/dd9f4b4b-f9f7-4f46-90d5-3d8db8ae0040

This thesis examines the evolution and current offerings of design systems in various organizations, highlighting their role in creating better digital products through reusable designs and guidelines. The thesis includes case study of the ABB CommonUX Design System, using qualitative and quantitative data gathered from user and creator interviews. Findings suggest that the complexity of an organization’s product portfolio and its design maturity significantly influence the services offered by design systems.

Overall presentation quality (Grade: 1)

    This thesis used a clear structure that was easy to follow. The reader is guided from surface-level general information to in depth and practical research. 

    Degree of innovation (Grade: 1)

    By conducting their own research the author proved a high grade of innovation. All findings and 

    Independence (Grade: 1)

    The author showed their independence clearly by referencing literature but also working together with the ABB CommonUX Team. By conducting clearly structured interviews and making 

    Organization and structure (2)

    In general the thesis was clearly structured. The page numbers were not noted in the table of contents. Especially for people that want to browse the thesis (like me) this was unfortunate. Having the table of figures and images at the start of the thesis irritated me. 

    Communication (1)

    The author used professional language, simple and effective structure, tables and figures when appropriate. 

    Scope (Grade 1)

    The work ranges over 150 pages. This is suitable when considering the spaced out formatting of the thesis. All research questions are answered in depth throughout the thesis and summarized accurately in the summary.

    Accuracy and attention to detail (Grade: 2)

    Tables and figures are labeled consistently. Unfortunately there are some page numbers missing.

    Literature (Grade: 1)

    The choses literature offers a broad spectrum from print to online media both very recent (from the time the thesis was published) to classic renowned relevant works from the start of service design.  

    No AI was used to write this text.