This is my research matrix for the thesis with a working title Narrative UX & Interactive Web Storytelling.

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| Aims | Objectives | Methods | Outcomes | Outputs |
| Untersuchen, wie interaktive Medien liturgische Prozesse und spirituelle Erfahrungen innerhalb der katholischen Kirche unterstützen können – für Menschen mit unterschiedlicher Nähe zur Kirche. | Analyse bestehender liturgischer und spiritueller Praktiken sowie ihrer Wahrnehmung durch Personen mit unterschiedlicher kirchlicher Bindung. | Literatur- & Kontextanalyse | Theoretisch fundiertes Verständnis von Ritual, Resonanz und Interaktion im kirchlichen Kontext. | Theoretischer Rahmen im schriftlichen Teil der Masterarbeit. |
| Erheben subjektiver Erfahrungen, Bedürfnisse und Spannungen im Erleben von Liturgie und Kirche. | Qualitative, semi-strukturierte Interviews mit Personen aus kirchlicher Praxis und unterschiedlichen Nähegraden zur Kirche. | Verdichtete qualitative Erkenntnisse zu emotionalen, körperlichen und räumlichen Aspekten spiritueller Erfahrung. | Interviewtranskripte, qualitative Inhaltsanalyse, Insight-Clustern. | |
| Ableiten zentraler Gestaltungspotenziale für interaktive Medien im religiösen Kontext. | Qualitative Inhaltsanalyse | Zentrale Design-Prinzipien und Spannungsfelder (z. B. Nähe/Distanz, Ritual/Alltag, Körper/Medien). | Analysekapitel + visuelle Synthesen (Maps, Modelle). | |
| Entwickeln eines forschungsgeleiteten interaktiven Design-Outputs, der spirituelle Erfahrungen zugänglich macht. | Übersetzen der Forschungsergebnisse in erste Konzepte und Szenarien. | Research through Design, Concept Sketching, Szenarien, Moodboards. | Konzeptionelle Klarheit über mögliche Interaktionsformen und Sinnesmodalitäten. | Konzeptdokumentation, Szenarienbeschreibungen. |
| Experimentieren mit unterschiedlichen medialen Ausprägungen ohne Vorfestlegung auf ein Artefakt. | Experience Prototyping, Material- & Medienexperimente (Audio, Raum, Haptik, etc.). | Erkenntnisse über die Wirkung unterschiedlicher Interaktionsformen im spirituellen Kontext. | Low-Fi-Prototypen, audiovisuelle Tests, dokumentierte Experimente. | |
| Iteratives Testen und Reflektieren der entworfenen Konzepte. | Expert*innen-Feedback, iterative Tests, gestalterische Reflexion. | Reflektierte Bewertung der gestalterischen Ansätze und ihrer Angemessenheit. | Weiterentwickeltes finales Workpiece. | |
| Evaluation der entworfenen Interaktionsansätze. | Überprüfung der Wirkung und Verständlichkeit der Konzepte. | Testings, Feedbackgespräche, qualitative Evaluation. | Erkenntnisse zur Wirkung interaktiver Medien auf liturgische/spirituelle Erfahrung. | Iterierte Konzepte, reflektierte Designentscheidungen. |
| Reflektieren, welchen Beitrag Interaction Design zu liturgischen und spirituellen Erfahrungsräumen leisten kann. | Kritische Einordnung des Design-Outputs in Theorie und Praxis. | Designkritik, Reflexion, Vergleich mit bestehender Forschung. | Erkenntnisgewinn für Designforschung im religiösen Kontext. | Masterarbeit, Design-Dokumentation. |
Was passiert mit den Dingen eines Menschen, wenn er stirbt? Kleidung bleibt im Schrank, Tassen stehen noch im Regal, kleine Alltagsgegenstände verlieren plötzlich ihre Selbstverständlichkeit.  Margaret Gibson schreibt über solche Dinge in ihrem Buch Objects of the Dead: Mourning and Memory in Everyday Life.
Gibson betrachtet Trauer nicht als abgeschlossenen Prozess, sondern als etwas, das sich leise in den Alltag einschreibt. Und sie zeigt, dass Dinge dabei eine zentrale Rolle spielen. Nicht als symbolische Erinnerungsstücke im klassischen Sinn, sondern als alltägliche Begleiter, die plötzlich Bedeutung tragen.
Ein zentraler Gedanke des Buches ist, dass Objekte nach dem Tod eines Menschen ihre Funktion verändern. Ein Pullover wärmt nicht mehr nur, eine Tasse ist nicht mehr nur Gebrauchsgegenstand. Sie werden zu Trägern von Nähe, Abwesenheit und Beziehung. Diese Bedeutungsverschiebung geschieht nicht bewusst, sondern fast unmerklich – im täglichen Umgang mit den Dingen.
Gibson beschreibt, wie Hinterbliebene mit diesen Objekten umgehen: Manche werden sorgfältig aufbewahrt, andere bewusst weitergegeben oder entsorgt. Diese Entscheidungen sind selten rational. Sie sind Teil der Trauerarbeit. Dinge werden behalten, weil sie verbinden – oder losgelassen, weil sie schmerzen.
Besonders interessant ist dabei, dass Gibson keinen normativen Umgang mit Erinnerungsobjekten vorschlägt. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Manche Menschen brauchen die physische Nähe zu den Dingen, andere empfinden sie als Belastung. Beides ist legitim. Trauer zeigt sich hier nicht als innerer Zustand, sondern als Beziehung zu materiellen Dingen.
Das Buch macht deutlich, dass Erinnerung nicht nur im Kopf stattfindet. Sie ist verkörpert. Sie zeigt sich in Routinen, Handgriffen und Gewohnheiten. Das Anziehen eines Kleidungsstücks, das Öffnen einer Schublade, das Berühren einer Oberfläche – all das kann Erinnerung auslösen, ohne dass bewusst darüber nachgedacht wird.
Für Gestaltung und Design ist dieser Ansatz besonders relevant. Denn er verschiebt den Fokus weg von symbolischen Erinnerungsobjekten hin zu alltäglichen Dingen. Erinnerung entsteht nicht nur durch speziell gestaltete Artefakte, sondern auch durch den Umgang mit Bestehendem.
Gibson beschreibt Trauer als etwas, das sich in den Zwischenräumen des Alltags abspielt. Nicht in großen Gesten, sondern in kleinen Momenten. Genau hier können gestaltete Objekte ansetzen: nicht als Ersatz für bestehende Erinnerungsstücke, sondern als strukturierende Elemente. Als Orte, an denen Dinge zusammenkommen dürfen. Als Rahmen, der Bedeutung nicht vorgibt, sondern zulässt.
Objects of the Dead zeigt eindrücklich, dass Dinge keine stummen Zeugen sind. Sie sprechen – leise, individuell und oft widersprüchlich. Sie erinnern nicht nur an den Tod eines Menschen, sondern an sein Leben. Und daran, dass Trauer kein Zustand ist, den man überwindet, sondern eine Beziehung, die sich verändert.
Erinnerungen sind keine statischen Daten. Sie sind lebendig, wandelbar und tief mit unserem Alltag verwoben. Genau mit diesem Verständnis setzen Elise van den Hoven, Corina Sas und Steve Whittaker in ihrem Artikel Designing for Personal Memories: Past, Present, and Future an. Statt Erinnerungen nur als Inhalte zu betrachten, fragen sie:
Wie können interaktive Systeme Erinnerungen über Zeit hinweg sinnvoll unterstützen?
Der Artikel unterscheidet drei zeitliche Perspektiven auf Erinnerungen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Einteilung wirkt zunächst einfach, eröffnet aber einen wichtigen Blick auf das Zusammenspiel von Mensch, Objekt und Zeit.
Die Vergangenheit betrifft gespeicherte Erinnerungen: Fotos, Videos, Texte, Objekte. Klassische Designlösungen konzentrieren sich häufig genau darauf – auf das Sammeln und Archivieren. Doch die Autor:innen machen deutlich, dass Erinnerung nicht allein durch Speicherung entsteht. Ein Foto ist noch keine Erinnerung, sondern nur ein Auslöser.
Die Gegenwart spielt eine entscheidende Rolle, weil Erinnerungen hier aktiv erlebt werden. Sie entstehen im Alltag, oft beiläufig. Van den Hoven, Sas und Whittaker betonen, dass Design Erinnerungen nicht nur im Nachhinein unterstützen sollte, sondern bereits während ihres Entstehens. Wie wird ein Moment erlebt? Wie bewusst wird er wahrgenommen? Gestaltung kann hier helfen, Aufmerksamkeit zu lenken – oder auch bewusst zurückhaltend zu sein.
Die Zukunft schließlich betrifft die Frage, wie Erinnerungen später wieder aufgerufen werden. Dabei geht es nicht nur um Zugänglichkeit, sondern um Kontext. Erinnerungen brauchen Anknüpfungspunkte: Orte, Handlungen, Rituale. Ohne diese bleiben gespeicherte Inhalte oft ungenutzt.
Ein zentraler Gedanke des Artikels ist, dass Erinnerungen nicht isoliert existieren. Sie sind eingebettet in Beziehungen, Routinen und Objekte. Besonders interessant ist dabei die Rolle materieller Dinge. Physische Objekte fungieren als sogenannte memory cues – sie lösen Erinnerungen aus, ohne sie festzuschreiben. Ihre Bedeutung liegt weniger im Objekt selbst als in der Handlung, die mit ihm verbunden ist.
FĂĽr den Entwurf von Erinnerungsobjekten oder -systemen bedeutet das: Es reicht nicht, Inhalte bereitzustellen. Entscheidend ist die Gestaltung der Interaktion. Wann wird erinnert? Wie freiwillig geschieht es? Und wie viel Raum bleibt fĂĽr Interpretation?
Gerade im Kontext von Trauer und Verlust ist dieser Ansatz besonders relevant. Erinnerungen an verstorbene Menschen verändern sich über Zeit. Ein gutes Design akzeptiert diese Veränderung, statt sie zu verhindern. Es lässt zu, dass Erinnerungen verblassen, sich neu zusammensetzen oder an Bedeutung gewinnen.
Der Artikel plädiert letztlich für eine Gestaltung, die Erinnerungen nicht kontrolliert, sondern begleitet. Für Systeme, die offen, anpassbar und langfristig gedacht sind. Erinnerung wird hier nicht als Problem verstanden, das gelöst werden muss – sondern als menschlicher Prozess, der Unterstützung verdient.
Warum hängen wir an bestimmten Dingen, obwohl sie objektiv betrachtet nichts Besonderes sind? Warum behalten wir ein altes, zerkratztes Objekt, obwohl es längst eine funktional bessere Alternative gibt? Und warum können uns andere Produkte schon nach wenigen Minuten frustrieren – obwohl sie technisch perfekt funktionieren?
Mit genau diesen Fragen beschäftigt sich Emotional Design: Why We Love (or Hate) Everyday Things von Don Norman. Das Buch macht deutlich: Gute Gestaltung endet nicht bei Funktion oder Ästhetik. Sie beginnt dort, wo Emotionen ins Spiel kommen.
Norman unterscheidet drei Ebenen, auf denen wir Produkte wahrnehmen: die viszerale, die behaviorale und die reflektive Ebene. Die viszerale Ebene ist der erste Eindruck – das Bauchgefühl. Gefällt mir das Objekt? Fühlt es sich gut an? Wir reagieren hier oft unbewusst. Materialien, Farben, Formen spielen eine zentrale Rolle.
Die behaviorale Ebene betrifft die Nutzung. Funktioniert das Produkt? Ist es verständlich? Macht es, was ich erwarte? Viele Designprobleme entstehen genau hier: Wenn etwas gut aussieht, aber im Alltag nervt. Oder wenn ein Produkt zwar logisch ist, sich aber „falsch“ anfühlt.
Die reflektive Ebene schließlich ist die persönlichste. Sie betrifft Bedeutung, Erinnerung und Identität. Warum ist mir dieses Objekt wichtig? Was sagt es über mich aus? Welche Geschichte verbinde ich damit?
Gerade diese dritte Ebene ist entscheidend, wenn es um emotionale Bindung geht. Wir lieben Dinge nicht, weil sie perfekt sind – sondern weil sie Teil unserer Geschichte werden. Ein Kratzer erinnert an einen Moment. Ein Makel macht ein Objekt einzigartig. Emotionen entstehen nicht trotz Unvollkommenheit, sondern oft genau wegen ihr.
Im Kontext von Trauer und Erinnerung wird Emotional Design besonders relevant. Ein Erinnerungsobjekt muss nicht effizient sein. Es muss nicht schnell oder multifunktional sein. Viel wichtiger ist, dass es sich richtig anfühlt. Dass es Nähe zulässt. Dass es keine Angst macht.
Der Begriff Swedish Death Cleaning klingt im ersten Moment drastischer, als er ist. Tatsächlich geht es dabei weniger um den Tod selbst als um das Leben davor – und um Verantwortung. In Schweden ist diese Praxis als Döstädning bekannt und beschreibt das bewusste Aufräumen und Reduzieren des eigenen Besitzes mit dem Gedanken, Angehörige nach dem eigenen Tod nicht zu belasten.
Bekannt wurde das Konzept vor allem durch das Buch „The Gentle Art of Swedish Death Cleaning“ von Margareta Magnusson. Darin beschreibt sie Döstädning nicht als traurige Pflicht, sondern als ruhigen, fast befreienden Prozess. Es geht nicht darum, alles loszuwerden – sondern bewusst zu entscheiden, was bleiben darf.
Was dieses Konzept so spannend macht, ist seine Haltung zur Erinnerung. Denn Swedish Death Cleaning bedeutet nicht, Erinnerungen zu löschen. Im Gegenteil: Es fordert dazu auf, sich aktiv mit ihnen auseinanderzusetzen. Jedes Objekt wird hinterfragt: Warum habe ich das? Welche Geschichte hängt daran? Und für wen könnte es nach mir eine Bedeutung haben?
Viele Gegenstände, die wir besitzen, tragen Erinnerungen – aber nicht alle sind gleich wertvoll. Manche bewahren wir aus Gewohnheit, andere aus Schuldgefühl. Swedish Death Cleaning erlaubt, genau hier ehrlich zu sein. Nicht alles muss weitergegeben werden. Nicht alles muss bewahrt werden.
Interessant ist dabei der Perspektivwechsel: Statt aus der eigenen emotionalen Bindung heraus zu entscheiden, wird die Sicht der Hinterbliebenen mitgedacht. Was bedeutet dieser Gegenstand für jemand anderen? Ist er eine Bereicherung – oder eine Belastung?
Gerade im Kontext von Trauer wird oft deutlich, wie schwierig diese Frage ist. Nach einem Todesfall stehen Angehörige häufig vor Bergen von Dingen. Zwischen Dokumenten, Alltagsgegenständen und persönlichen Erinnerungsstücken müssen Entscheidungen getroffen werden – oft in einer emotionalen Ausnahmesituation. Swedish Death Cleaning versucht, diese Last vorwegzunehmen
Die Frage ist nicht: Was soll das Produkt können?
Sondern: Wann könnte es gebraucht werden?
Anna ist 46 Jahre alt, berufstätig und Mutter von zwei Kindern. Nach dem Tod ihres Vaters steht sie vor der Aufgabe, den Haushalt aufzulösen. Zwischen Dokumenten, Alltagsgegenständen und persönlichen Erinnerungsstücken fühlt sie sich schnell überfordert. Vieles scheint wichtig, nichts fühlt sich richtig an. Entscheidungen fallen schwer, weil sie sich endgültig anfühlen.
Die Erinnerungsbox begegnet Anna in einer Phase, in der sie Struktur braucht, ohne emotional überfordert zu werden. Sie nutzt die Box nicht, um alles zu sammeln, sondern um auszuwählen. Fotos, handgeschriebene Notizen und einzelne persönliche Gegenstände finden darin Platz. Die Box wird für sie zu einem ruhigen Ort, an dem Erinnerungen gesammelt werden dürfen, ohne sofort sortiert oder bewertet zu werden.
Wichtig ist für Anna, dass die Box keine feste Nutzung vorgibt. Sie öffnet sie unregelmäßig, manchmal monatelang gar nicht. Gerade diese Offenheit empfindet sie als entlastend. Die Box hilft ihr nicht, den Verlust zu verarbeiten – aber sie gibt ihr einen Ort, an dem Erinnerungen sicher aufgehoben sind.
Elisabeth ist 72 Jahre alt und lebt allein. Sie ist gesund, aktiv und denkt zunehmend darüber nach, was von ihr bleiben soll. Erinnerungen sind für sie etwas Wertvolles, aber sie möchte ihnen nicht ständig begegnen. Viele persönliche Dinge liegen in Schubladen oder alten Kisten – nicht vergessen, aber bewusst nicht präsent.
Die Erinnerungsbox sieht Elisabeth als Möglichkeit, selbst Einfluss darauf zu nehmen, wie Erinnerungen später weitergegeben werden. Sie nutzt die Box vorsichtig und über längere Zeit. Ab und zu legt sie etwas hinein, manchmal nimmt sie Dinge wieder heraus. Für sie ist die Box kein Abschiedsobjekt, sondern ein stiller Begleiter, der Ordnung schafft, ohne etwas festzuschreiben.
Wichtig ist für Elisabeth, dass die Box zurückhaltend gestaltet ist. Sie möchte keine Symbolik, keine Erklärung, kein Pathos. Die Box darf altern, so wie sie selbst. Sie empfindet es als beruhigend, dass sie nicht alles auf einmal entscheiden muss.
Karl ist 68 Jahre alt und lebt mit einer chronischen Erkrankung. Sein Alltag ist ruhiger geworden, und mit der Zeit wächst auch die Auseinandersetzung mit Erinnerung und Vergänglichkeit. Bestimmte Gegenstände sind für ihn stark emotional besetzt, andere möchte er bewusst nicht weitergeben.
Für Karl ist die Erinnerungsbox ein ambivalentes Objekt. Sie bietet ihm die Möglichkeit, Dinge auszuwählen, gleichzeitig konfrontiert sie ihn mit Endlichkeit. Er nutzt die Box sehr selektiv. Nur wenige Gegenstände finden ihren Platz – dafür mit großer Bedeutung.
Karl schätzt an der Box, dass sie nichts verlangt. Er kann sie schließen, wenn es zu viel wird. Besonders wichtig ist für ihn die Möglichkeit, nichts erklären zu müssen. Die Box ist für ihn kein Kommunikationsmittel, sondern ein persönlicher Raum.
Martina ist 59 Jahre alt, berufstätig und sehr strukturiert. Sie plant voraus, ordnet Unterlagen und denkt pragmatisch über Vorsorge nach. Erinnerung ist für sie kein rein emotionales Thema, sondern auch eine organisatorische Aufgabe.
Die Erinnerungsbox nutzt Martina bewusst und systematisch. Sie sieht sie als Ergänzung zu bestehenden Ordnern und Ablagen – allerdings mit einer anderen Qualität. Während Dokumente funktional sortiert sind, bietet die Box Raum für persönliche Bedeutung.
Martina schätzt klare Module, Übersicht und Erweiterbarkeit. Für sie ist die Box ein Werkzeug, das Struktur schafft. Erst im Laufe der Nutzung bemerkt sie, dass genau diese Ordnung ihr erlaubt, sich emotional behutsam zu nähern, ohne überwältigt zu werden.
(vorsorgende oder organisierte Nutzung der Box)