Mein finaler Impuls summiert all die Recherche zu meinem Masterarbeitsthema 🙂
Mein Fazit ist: Das Lesen und wirklich Schreiben von wissenschftlichen Artikeln war mega hilfreich beim Definieren meiner Bereiche und auch sehr bestätigend. Ich kann das ganze Thema jetzt in einem konkreteren Kontext betrachten und konnte festigen, dass es nicht aus der Luft gegriffen ist.
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Meine Masterarbeit untersucht, wie Markenpersönlichkeit in zeitgenössischen, beschleunigten Kommunikationskontexten visuell konstruiert wird und welche Rolle Motion Design in dieser Inszenierung spielt. Auf Basis von Prozessanalysen, Case Studies und Expert:inneninterviews werden strukturelle Muster in Brandingprozessen identifiziert, aus denen ein exemplarischer Motion-integrierter Gegenprozess abgeleitet wird.
(Also Magda Sprache:
Step 1 Anschauen wie Brandingprozesse funktionieren (Prozesse, Wie man Werte darstellt usw… Case Studys Anschauennnn, Experten usw.) und wann Motion ins Spiel kommt (Motion Idenitity, Parameter, usw siehe DesRes letztes Semester)
Step 2 Beschleunigte Kommunikationskontexte (Andere Wahrnehmung, Aufmerksamkeitsspanne, whatever von SoMe) BEIDE Aspekt kombinieren in meinem Prozess!)
Ich untersuche Branding-Prozesse und entwickle ein alternatives Prozessmodell, in dem Motion Design integraler Bestandteil der Markenentwicklung ist. Der Output ist ein exemplarischen Gegenentwurf auf Basis beobachteter Muster. (Framework / Workflow / Leitfaden.)
PRAKTISCHE ARBEIT:
Der erarbeitete Workflow veranschaulicht, ODER das Endergebnis anhand von dem ich den Workflow erarbeitet habe.
1) Forschungsaspekt? Was ist das “neue”?
Ich soll nicht nur informationen sammeln die es schon gibt sondern neue Forschung betreiben
Ich teste einen alternativen Prozess als „Design Experiment“ und entwickle nicht nur ein Modell sonder prototype es…
– ein exemplarischer Gegenprozess, der aus meinen Befunden entsteht
– plus ein Proof-of-concept, der zeigt: was ändert sich dadurch konkret, welche Einflüsse hat es
„Research through Design“ (Erkenntnis entsteht durch Gestaltung.)
+
Ich binde „beschleunigte Kommunikationskontexte“ konkret in die Prozessentscheidungen ein
Viele reden über Social Media, wenige übersetzen es in konkrete Prozess-Schritte:
– Welche Touchpoints werden früher berücksichtigt?
– Welche Constraints (Tempo, Frequenz, Rhythmus, Formatlogik) beeinflussen Identität?
= ein Prozessmodell, das Social/Plattform-Realitäten nicht nur erwähnt,
sondern operationalisiert (eben mit Motion)
Diese Arbeit leistet einen Beitrag, indem sie die Integration von Motion Design in Brandingprozesse systematisch kartiert (Cases + Interviews), ein Kategoriensystem zur Beschreibung von Motion-Integration entwickelt und daraus einen exemplarischen Motion-integrierten Workflow als designforschungsbasierten Gegenentwurf ableitet, mit dem Branding an beschleunigte Kommunikationskontexte angepasst werden kann
2) Messbarkeit?
Ev. Fokus auf Motion identity, damit man Branding nicht zu arg thematisieren muss
Wie mache ich das messbar?
– klare Variablen (was beobachte ich?)
– klare Kodierung (wie ordne ich es ein?)
– klare Auswertung (wie komme ich von Daten zu Muster?)
ANSATZ für Kapitel in der Arbeit
1. Einleitung (nicht zu genau nehmen, schneidet alles an)
1.1 Ausgangslage
– Veränderung Markenkommunikation durch digitale/beschleunigte Medien
– zunehmende Bedeutung von Bewegung in visuellen Identitäten
1.2 Problemstellung
– Markenpersönlichkeit wird visuell konstruiert
– Motion Design spielt dabei eine Rolle, wird aber oft nachgelagert gedacht.
Motion-Idenitity ist zwar ein Begriff, aber keine gängige Praxis.
1.3 Ziel der Arbeit
– Untersuchung aktueller Brandingprozesse
– Analyse der Rolle von Motion
– Entwicklung eines exemplarischen Motion-integrierten Prozesses
1.4 Forschungsfrage und Subfragen
1.5 Methodischer Überblick
2. Theoretischer Rahmen
2.1Motion Identity
2.1.1 Markenpersönlichkeit und visuelle Identität
– Definitionen
– Persönlichkeit als wahrgenommenes Konstrukt
– Visuelle Attribute als Bedeutungsträger
2.1.2 Motion Design im Branding (siehe DesRes2025)
– Motion Identity
• Motion Design vs Motion Identity vs Motion System
– Bewegung als Teil visueller Systeme
• Motion Principles / Mechanics / Behavior
• Wann hat Bewegung Bedeutung?
• Wann ist sie nur Schmuck?
– aktueller Stand der Praxis
2.2 Beschleunigte Kommunikationskontexte (siehe DesRes2026)
– Wahrnehmung (verkürzte Aufmerksamkeit und visuelle Verdichtung)
– Social Media, Motion-first world
– Wie Aufmerksamkeit im digitalen Raum verteilt wird
3. Methodik
3.1 Forschungsdesign
– was ist qualitative Designforschung
3.2 Case Studies
– Auswahlkriterien
– Untersuchungsparameter (z.B. visuelle Attribute, Motion-Rolle, Prozessphasen
- Motion Behaviour Achsen (z.B. organisch/linear, glitchy/smooth …)
- Motion-Hierarchie (primär/sekundär, „motion silence“)
- Touchpoint-Set (Stage/SM/UI/Print-to-motion))
3.3 Expert:inneninterviews
– wer, warum, …
– Leitfaden
– Auswertungsmethode
3.4 Prozessanalyse und Mapping
– wie Prozesse visualisiert werden
– welche Kriterien verglichen werden
4. Analyse
4.1 Analyse der Branding-Cases
– visuelle Konstruktion von Persönlichkeit
– Rolle von Motion
– Zeitpunkt der Motion-Integration
4.2 Auswertung der Interviews
– wiederkehrende Aussagen
– Problemstellen
– Muster
4.3 Prozess-Mapping
– typische Abläufe (basierend auf Quellen + Experten)
– Stellen, an denen Identität entsteht und an denen Motion eintritt
4.4 Ableitung struktureller Muster
(z.B. „Motion kommt spät“, „Persönlichkeit entsteht vor Bewegung“, etc.)
5. Problemdefinition
5.1 Zusammenführung der Ergebnisse
– wo liegt der Bruch im aktuellen Prozess?
5.2 Auswirkungen auf Markenpersönlichkeit
– was geht verloren?
– was wird vereinfacht?
Designproblem definieren.
6. Experimenteller Gegenprozess
(Hier kann ich ähnlich wie bei DesRes letztes Semester Prozess-Erkenntnisse aufgreifen usw)
6.1 Zielsetzung des alternativen Prozesses
6.2 Entwicklung des Motion-integrierten Workflows
– Phasen
– Entscheidungslogiken
– Rollen
6.3 Beispielanwendung
– abstraktes Case Setup
– kurze Motion-Experimente
– …
7. Diskussion
7.1 Einordnung der Ergebnisse
– Bezug zur Theorie
7.2 Grenzen der Arbeit
7.3 Implikationen für Brandingpraxis und Motion Design
8. Fazit & Ausblick
– Beantwortung der Forschungsfrage
– Zusammenfassung
– mögliche Weiterführungen