Ausstellung: Junge Grafik Schweiz! In Zürich
https://museum-gestaltung.ch/de/ausstellung/junge-grafik-schweiz

Wir waren dort am 09.11.2025. Die Ausstellung läuft vom 24. Oktober 2025 bis 6. April 2026 – falls bis dahin noch jemand nach Zürich kommt. Wir waren sehr begeistert!
Die Ausstellung „Junge Grafik Schweiz!“ zeigt, wie die neue Generation von Designer:innen – so Mitte 20 bis Mitte 30 – gerade die Schweizer Grafikszene aufmischt. Die Schweiz hat ja eine ziemlich beeindruckende Grafiktradition, deshalb ist es umso spannender zu sehen, wie die jungen Designer:innen arbeiten.
Worum ging es in der Ausstellung
Die Ausstellung „Junge Grafik Schweiz!“ zeigt einen kleinen Einblick in die neue Generation von schweizer Designer:innen – Menschen im Alter von Mitte 20 bis Mitte 30.
Die Schweiz hat ja eine richtig starke Grafiktradition, und genau darauf bauen viele der jungen Gestalter:innen auf: Sie nehmen „das klassische Erbe“ als Basis, brechen es aber auf, mischen es neu und reagieren auf das, was sich heute in Medien, Gesellschaft und Technik verändert. Ich finde es ist die perfekt Mischung aus „Lernen und Profi werden, in dem wie es traditionell und etabliert funktioniert“ und daraufhin dann „Neues entdecken”. Das ist manchmal auch das, was mir bei vielen anderen Designern fehlt: Man kann erst “Aufbrechen und neu denken”, wenn man weiß was “das Alte” ist und was es so gut macht. System verstehen bevor man es rethinked, quasi.
Gezeigt wird in der Ausstellung ganz viel unterschiedliche visueller Gestaltung – von sehr experimentell bis super präzise.
Ein großes Thema ist der Mix aus analog und digital:
Einerseits bieten neue Technologien und KI immer mehr Tools, andererseits wird gerade das „Menschliche“, das Materialhafte und das „bewusste Zulassen von Zufällen“ wieder wichtiger… Ich fand es super inspirierend und motivierend zu sehen wie hier damit umgegangen wurde und auch zu sehen wie “gute Art-Direction” KI Einsatz zu einem nützlichen Tool macht, anstatt Angst davor zu bekommen ersetzt zu werden.
Viele Designer:innen arbeiten kollaborativ und interdisziplinär und es gab für alle unseres kleinen Besucher:innen-Teams etwas darin zu entdecken, dass sie begeistert hat 🙂
WAS ist der IMPULS
Eher, was nicht?
- Ich konnte einiges für mich als Motion Designerin mitnehmen, denn wenn die Ausstellung eines nicht war, dann war es unbewegt. So viele spannende Aufarbeitungen der Projekte, so viel Animation (IN 2D AAAAH!) Ansätze in Richtung Motion Identity, Creative Coding, versuch. Showreels – sehr viel spannendes!
- Für Tanja und mich als Studio-to-be gab es sehr viel inspirierendes und motivierendes für die eigene Arbeitsweise und es war super spannend zu sehen wohin es noch einer Gründung so gehen kann und wie spannend alles werden kann, wenn man sich den Raum dafür gibt.
Gestalter:innen/Büros in der Ausstellung, zum Nach-googeln und Inspiriert werden:
Unstated
Data-Orbit
Dirtygraphik
Giliane Cachin
Jana Sofie Liebe
Office Ben Ganz
Onari Projects
Outline Online
Pauline Mayor & Loïc Volkart
Post Action
Studio 11×1
Tristesse - Auch für unsere Ausstellung im ESC konnten wir einiges mitnehmen, speziell in Bezug auf Ausstellungsgestaltung und Aufbereitung der Arbeiten! Eine Mini summary davon hier:

Mein Personal-Favorite war die Aufarbeitung verschiedener Interviews und Videos in einen “irgendwie coolen und spannenden Loop” Siehe unten.
Das Setup selbst macht die Installation schon doppelt so spannendnund die Art wie im loop mit den verschiedenen Bildschirmen, dem daraus entstehendem Grid usw spielt fand ich super spannend,a uch für unsere Exhibition!
Es geht um verschiedene Designer:innen und Studios die zu einem Thema Interviewed werden.
Mit der Transition kündigen sie an, wer noch in diesem Loop vorkommt und führen dann immer zu einem Studio. Es gibt den sonst relativ unspektakulär gestalteten (wenn auch informativen) Interviews Spannung und gestalterische Qualität. Im Übergang wird auch kurz erklärt wer nun sprechen wird bevor sich das Video aufbaut. Jeweils in einer Ecke läuft dann das Interview, während sich auf einem kleinen Screen daneben der Untertitel abspielt.
Zwar ist es dann vielleicht etwas viel Schnickschnack darum herum, aber vor allem das Setup mit den Bildschirmen, der Übergänge, das Placement etc. macht’s sehr spannend für mich als Grid-obsessed Motion Designerin!
Ich fand es schön zu sehen wie Animation und Motion Graphics so zu einem ziemlich relevanten Teil des Schnittes werden – mehr als nur Title Sequenz und Abspann!
Viele der Showreels in der Ausstellung waren auch hochformatig und mit viel Motiooon gelöst
Das war’s soweit – mehr Fotos und Videos will ich dann auch nicht in die WordPress-Datenbank hier jagen – am besten man schaut selbst vorbei (und besucht dabei auch unsere liebe Kata in Zürich!) 😉
LINKS
https://museum-gestaltung.ch/de/ausstellung/junge-grafik-schweiz
Onari Projects https://onariprojects.ch/
Outline Online https://www.outline-online.com/
Dirtygraphik https://dirtygraphik.ch/
Giliane Cachin https://gilianecachin.ch/stempel-diplom