02.01: Wer ist das echte Beast?

Der Sinn dieser Blog-Post-Serie im zweiten Semester ist einfach wie eingänglich: Man soll etwas lernen… aber was? Rückblickend auf die ersten zehn Blogposts aus dem vergangenen Semester war das für mich recht klar: Ich möchte meine Datenvisualisierungen auf das nächste Level bringen. Dazu braucht es aber zweierlei, mit dem ich mich in den nächsten neun Blogposts befassen werde.

Einerseits muss die Basis einer jeden guten Datenvisualisierung wissenschaftlich evident gemacht werden. Dazu möchte ich mich durch verschiedenste Fachliteratur kämpfen, um herauszufinden warum manche Visualisierungen funktionieren und manche schlicht nicht. Basisliteratur soll das umfassende (und mir glücklicherweise vom besten Major-Leiter des Instituts zur Verfügung gestellte) Werk “Show Me The Numbers” werden, jedoch möchte ich einen Blogpost auch weiterer Fachliteratur zum Thema widmen.

Um mit diesem Wissen dann aber auch ordnungsgerecht umgehen zu können, muss natürlich eins her: After Effects. Wie bereits in meiner Themenvorstellung vor ein paar Wochen angekündigt möchte ich dazu einen online Kurs belegen. Welcher das jedoch sein wird, war in den letzten Tagen Kern angeregter Diskussionen zwischen mir und meinen drei anderen Persönlichkeiten (sowie meinen Studienkollegen natürlich). Dabei gibt es zwei große Überlegungen: Einerseits gibt es Kurse speziell für Datenvisualisierungen, diese sind aber eher nieschig, oft bereits älter und nicht von renommierten Lehrern oder Bildungshäusern, hätten aber natürlich den Vorteil genauer auf meine Bedürfnisse einzugehen. Andererseits gäbe es aber natürlich auch allgemeinere After Effects oder im speziellen Motion Design Kurse, deren Skills sicher gut auf Datenvisualisierungen umzumünzen wären.

Gerade in Hinblick auf andere Kurse in diesem Semester – ich denke da vor allem an Green Utopia sowie Moya – habe ich entschieden, dass es definitiv mehr Sinn machen würde einen allgemeineren Motion Design Kurs zu belegen, da ich die Fähigkeiten definitiv noch an der ein oder anderen Stelle brauchen werde. Stellt sich also nur die Frage welchen…

Die Auswahl dahingehend ist ja bekanntlich riesig, nicht nur auf Lernplattformen wie Udemy oder Skillshare, sondern auch bei privaten Anbietern. Die beiden Goldstandards in Sachen Motion Design scheinen dabei einerseits der Motion Beast Course und andererseits Design Breakthrough by Ben Marriott zu sein. Beide dieser Kurse warten aber mit horrenden Preisen auf (350 bzw 500 Euro), die ich ehrlicherweise im Moment nicht gewillt bin zu zahlen, auch wenn man mit Investitionen in die eigene Bildung ja eigentlich nie was falsch machen kann. (Ich muss ja auch was essen…) Daher habe ich mich in verschiedenen Foren auf die Suche nach einem preiswerten Ersatz gemacht und bin dabei auf die Seite https://www.learnto.day/aftereffects gestoßen, die im Endeffekt eine Zusammenstellung aller guten kostenfreien Ressourcen und Kurse zum Thema Motion Design darstellt und in einem großen Curriculum einen volleinheitlichen Kurs nachbilden soll. Da laut diverser Forenmitglieder darin mindestens gleich viel, wenn nicht sogar mehr gutes Wissen vorhanden sein soll, als in vielen pay-per-view Kursen habe ich mich schlussendlich dafür entschieden dieses Curriculum auch genau so durchzuarbeiten.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das restliche Semester DesRes für mich klar strukturiert ist. Nachfolgend wird es hier mit Ausschnitten und meinen Key-Learnings aus dem After Effects Curriculum weitergehen, da ich dieses Wissen wohl schon eher früher als später auch in anderen Kurse brauchen werde. Danach folgt die Fachliteratur, um am Ende mit all dem gelernten auch ein ansprechendes Werkstück gestalten zu können.

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