Als dritten Webseitenbaukasten habe ich mir die etwas unbekanntere Seite “Exposure” angesehen, die gerade mit einem sehr einfachen Layout wirbt. Auch wenn diese die bisher einzige ist, auf der man bereits gratis live gehen kann, überzeugt sie mich nicht restlos.
Über Exposure
Exposure ist ein amerikanisches Tool, das gerade den privaten Einzelanwender addressiert und für einfache Anwendungen wie Reise- oder Fotoblogs gedacht ist. Im Gegensatz zu Pageflow und Shorthand, kann auch bereits im freien Abonnement veröffentlicht werden, wenn auch natürlich nicht auf der eigenen Domain. Auch preislich bietet Exposure Vorteile: Schon ab 14 Dollar im Monat ist man voll dabei. Die Ausrichtung auf den unerfahrenen Amateuranwender, der nur schnell seine Urlaubsschnappschüsse teilen möchte ist dabei aber Fluch und Segen zugleich. Eine Übersicht über die Webpage gibt es als Video unten, da eine Gratisveröffentlichung nicht möglich war.
Vorteile von Exposure
Von allen bisher verwendeten Tools bietet Exposure definitiv die intuitivste Bedienung. Das Tool kommt gänzlich ohne Sidebars aus und die Gestaltung der Homepage sieht im Backend fast genauso aus wie im Frontend, was die Gestaltung sehr vereinfacht. Der größte Vorteil von Exposure ist aber definitiv, dass es einfach funktioniert. Alle Grafiken, egal von welchem Hersteller können spielend eingebettet werden und behalten sowohl die Interaktivität als auch etwaige Animationen. Auch äesthethisch ist Exposure recht ansprechend, wenn auch einfach.
Nachteile von Exposure
Die einfache Bedienung hat aber natürlich auch eine Kehrseite: die Individualisierungsmöglichkeiten sind extrem eingeschränkt. Schon am einfachen einfärben von Text oder freien Platzieren eines Texts stößt Exposure an seine Grenzen. Im Endeffekt ist es einfach ein großes Template, das für einige Anwendungsfälle sicher genau passt, aber einfach nicht ausreicht wenn es mehr sein soll. Auch die Grafiken funktionieren, können in Exposure aber nicht mehr in Größe oder Farbe bearbeitet werden.
Fazit
Die Suche nach dem perfekten Tool geht leider weiter. Exposure ist zwar einfach zu bedienen, aber gerade dann, wenn es eigentlich spannend wird, schon wieder am Ende. Persönlich ist es definitiv das Tool, das ich in Zukunft am unwahrscheinlichsten weiter verwenden werde, auch wenn kein Besseres mehr kommt. Shorthand und Pageflow haben zwar alle ihre Fehlerchen, sind am Ende durch mehr Individualiserungsmöglichkeiten aber einfach brauchbarer.