#2 New Idea!

Oke ich hatte eben eine neue Idee.
Darum erst nochmal kurz zusammengefasst, was mein bisheriges Thema was (Blogpost #1 diesen Semesters kann man vergessen):

Recap
Die Arbeit handelt über die mangelnden Sichtbarkeit unterrepräsentierter Künstlerinnen – insbesondere Frauen und queerer Personen – in der Kunstgeschichte. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie kann man die Geschichten dieser Künstlerinnen digital zugänglich und emotional erfahrbar machen? Ziel ist es, durch digitales Storytelling und interaktive Gestaltung ihre Werke und Biografien in einem zeitgemäßen Format zu präsentieren.

Herausforderung/Problem
Eine Challenge, die bei der aktuellen Projektidee besteht, ist für mich das auffinden und recherchieren von qualitativ hochwertigen Informationen zu unterrepräsentierten Kunstler:innen, die auch damit an die Öffentlichkeit gehen wollen. Das würde ev. sogar in den investigativen Journalismus fallen und damit nicht meiner Expertise entsprechen.

Lösungsvorschlag
Um dieses Thema zu umgehen, wäre aktuell meine Idee, sich mit der Visualisierung auf ein bereits bestehendes literarisches Werk zu beziehen. Aktuell lese ist das Buch “Beklaute Frauen. Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschicht” und finde es suuper spannend und ehrlich viel besser aufbereitet, als ich mir das selber zutrauen würde. Naja logisch, die Autorin Leonie Schöler (nicht viel älter als ich) ist auch deutsche Journalistin, Historikerin und Literaturwissenschaftlerin. In ihrem Buch schreibt sie zwar nicht nur über bildende Künstlerinnen sondern auch über Wissenschaftlerinnen und Autorinnen usw., aber die finde ich auch nicht weniger relevant.

Das heißt meine aktuelle Idee wäre das Buch “Beklaute Frauen” digital erlebbar zu machen.
Ziel wäre zu erforschen, wie digitale Storytelling-Formate (immersive Webseite) die Wahrnehmung und das Erinnern von marginalisierten Biografien verändern.

Ideen für Forschungsfrage dazu:

  • Welche visuellen und narrativen Gestaltungsmuster eignen sich besonders, um marginalisierte Biografien in einem digitalen Medium überzeugend und respektvoll zu vermitteln?
  • Wie beeinflusst ein interaktives, multimediales Storytelling-Format die emotionale Bindung der Nutzer*innen an die Biografien unterrepräsentierter Frauen im Vergleich zu einem klassischen Textformat?

Was halten wir davon?

Infos zur Authorin: https://de.wikipedia.org/wiki/Leonie_Sch%C3%B6ler

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *