In diesem Impulsblog möchte ich meine Eindrücke und Erfahrungen vom LlumBCN Lichtfestival 2026 in Barcelona teilen.



Von diesem Festival erfuhr ich durch Birgit Lill-Schnabl, die Kuratorin des Klanglicht Festivals in Graz. Sie erzählte mir, dass das Festival vom 6. bis 8. Februar in Barcelona stattfinden würde und dass sie als Co-Kuratorin gemeinsam mit dem Künstlerkollektiv MO:YA daran beteiligt sei.
MO:YA präsentierten dort ihre fraktal-generative Animation “Mantra Intervention” , ein Projekt, das sie bereits in ähnlicher Form beim Klanglicht Festival im Schauspielhaus Graz gezeigt hatten. Für LlumBCN entwickelten sie die Arbeit weiter und brachten sie auf eine neue Bühne, die Fassade des RBA-Gebäudes in den Jardins de Ca l’Aranyó an der Roc Boronat 142.
Sie wurden als Art Headliner des Festivals ausgewählt. Ihre fraktalen Animationen passten nicht nur gut zu Gaudís organischer Formensprache, sondern auch zum Kontext, dass Barcelona 2026 zur „World Capital of Architecture“ erklärt wurde.
Die Installation erforschte das künstlerische Potenzial generativer audiovisueller Systeme im öffentlichen Raum. Besucher:innen wurden in ein immersives Umfeld aus Licht, Projektion und Klang eingeladen, in dem Bild und Musik in Echtzeit aus einem gemeinsamen Regelwerk, inspiriert von fraktaler Geometrie und architektonischen Strukturen, generiert wurden.
Für die Projektion kamen vier besonders lichtstarke Projektoren der Firma Barco zum Einsatz. Durch sogenanntes Stacking sollten sie ein großflächiges, hochauflösendes Bild in 4K erzeugen, das die gesamte Gebäudeoberfläche bespielte. Die Animation selbst bestand aus drei verschiedenen, in Unreal genereierten, Fraktalsequenzen, die sich in einem schwebenden weißen Raum entfalten und gegenseitig überlagern konnten. Über einen Touchscreen konnten die Besucher:innen aktiv mit der Projektion interagieren und verschiedene Parameter, etwa Form, Bewegung oder Farbintensität, beeinflussen.
Die Musik, ein Mix aus Downtempo, 4/3-Ambient und Drum’n’Bass, schuf eine hypnotische Klangkulisse, die die visuellen Elemente stimmungsvoll ergänzte. Diese Kombination aus rhythmischer Struktur und sphärischen Texturen versetzte die Besucher:innen in einen fast meditativen Zustand.
Technisch arbeiteten MO:YA mit der Unreal Engine und einer RTX 4090, ihre eigene Workstation hatten sie eigens im Handgepäck nach Barcelona mitgebracht.
Im Laufe des Festivals fiel einer der Projektoren aus. Schließlich entschied man sich, auch den dritten nicht zu verwenden und auf das ursprüngliche Stacking-Setup zu verzichten.
Hinweis zur Verwendung von KI
Zur sprachlichen Optimierung und für Verbesserungsvorschläge hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck wurde ein KI-gestütztes Schreibwerkzeug (Perplexity 2026) verwendet.